SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Einen Euro müssen Familien, die Kinderzuschlag beziehen, bislang zum Essen in Schule und Kita beisteuern. Dieser Eigenanteil soll wegfallen.

(Foto: Georg Wendt/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Der Tag kompakt

Kabinett beschließt Familiengesetz. Im Zentrum steht die Reform des Kinderzuschlags. Diese Sozialleistung bekommen Familien, die sonst in die Grundsicherung rutschen würden, weil das Einkommen zwar für zwei Erwachsene reicht, nicht aber für eine Familie mit Kindern. Der Zugang zu dieser Leistung wird gelockert. Andere Einnahmequellen werden künftig nicht mehr so streng mit dem Kinderzuschlag verrechnet. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Gesetz von Henrike Roßbach.

Schnee sorgt weiter für Probleme im Alpenraum. Mit Berchtesgaden ist ein zweites Dorf in Oberbayern eingeschneit. In München hat der öffentliche Nahverkehr Probleme, auch auf den Autobahnen rund um die Landeshauptstadt staut es sich. Bei einem Schulbusunfall auf schneeglatter Straße werden im Landkreis Ansbach zwölf Kinder leicht verletzt. Viele Schulen in Bayern bleiben geschlossen. Zur Nachricht. Ab wann Schnee für Dächer gefährlich wird, erklärt Patrick Illinger.

Videoaufnahmen widersprechen AfD-Schilderung. Nach dem gewalttätigen Angriff auf den Bremer AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz hat die Polizei Videoaufnahmen von der Tat gesichert. Die Ermittler widersprechen den Angaben der AfD, die Täter hätten Magnitz mit einem Kantholz bewusstlos geschlagen und dann gegen seinen Kopf getreten, als dieser am Boden lag. Zum Text

Justiz geht in vielen Fällen nur zaghaft gegen Rechts vor. Ein Neonazi verprügelt in Halle an der Saale Wanderer und hortet NS-Devotionalien und Waffen. Die Staatsanwältin hält das für "typisches Alltagsgeschäft" und will den Fall nur vors Amtsgericht bringen. Diese Zurückhaltung ist kein Einzelfall, schreibt Annette Ramelsberger.

Vize-Justizminister der USA will offenbar zurücktreten. US-Medien berichten, dass Rod Rosenstein seinen Posten räumen könnte. Vor einigen Monaten war bereits Justizminister Jeff Sessions zurückgetreten. Rosenstein will offenbar gehen, sobald Sessions' Nachfolger im Amt ist. Weitere Informationen. Zuvor hatte Trump eine TV-Ansprache genutzt, um Ängste zu schüren. Damit hat er das US-Mediensystem geknackt, kommentiert Sebastian Gierke.

Deutsche Seenotretter dürfen in Malta anlegen. Die 49 Migranten an Bord der beiden Schiffe "Professor Albrecht Penck" und "Sea-Watch 3" sollen auf mehrere EU-Länder verteilt werden. Die Lage auf den Schiffen war zuletzt sehr angespannt. Zum Artikel

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Das sind die Pläne für ein staatliches Tierwohllabel. Mehr Platz, kürzere Transportzeiten: Die Regierung will das Leben von Schlachtvieh verbessern. Zunächst soll das Label nur für Schweine gelten. Von Markus Balser

Wie lebt es sich in einem eingeschneiten Dorf? Jachenau am Walchensee ist seit dem Wochenende weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Der Bürgermeister des Orts hat schon viele verschneite Winter miterlebt - aber so extrem war es noch nie. Von Merlin Gröber

Steil, steiler, Baldwin Street. Die steilste Straße der Welt im neuseeländischen Dunedin zieht leichtsinnige Touristen an. Von Lenz Koppelstätter

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zum Shutdown in den USA: "Es geht hier nur um die Frage, wer hat die Macht, der Präsident oder das Parlament?", schreibt wolwul. "Da der Präsident offenbar die Macht für sich beansprucht, auch den größten Blödsinn allein durchsetzen zu können, gibt es nun offenbar eine Situation, welche kaum aufzulösen ist." Postit schreibt: "Ich kann mir vorstellen, dass Trump mit dieser Auseinandersetzung auf die nächste Wahl zielt. Er will seine Anhänger hinter sich scharen und setzt auf Zuspitzung." Fineart schreibt: "Präsident Trump hat zum Thema Shutdown in der vergangenen Nacht eine hervorragende und kraftvolle Rede gehalten." Diskutieren Sie mit uns.