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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wichtigste zum Coronavirus

EU-Kommission plant 750-Milliarden-Euro-Paket für Wiederaufbau nach der Pandemie. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer Generationenaufgabe und wirbt für einen "neuen kühnen Schritt". Das Programm sieht vor, 500 Milliarden Euro als nicht rückzuzahlende Zuwendungen an die Mitglieder zu verteilen. Das restliche Geld soll in Form von Krediten fließen. Mehr dazu. Es ist gut, dass die EU besonders betroffenen Staaten hilft, doch das Schuldenmachen darf kein Dauerzustand werden, kommentiert Björn Finke.

Merkel mahnt trotz Erfolgen zur Vorsicht. Nach der Verlängerung der bundesweiten Kontaktbeschränkungen gesteht die Kanzlerin den Ländern Entscheidungsfreiheiten zu. Gesundheitsminister Spahn äußert Verständnis für den Vorstoß von Bodo Ramelow. Weitere Meldungen aus Deutschland

Frankreich verbietet Einsatz von Hydroxychloroquin. Das Malariamittel darf nicht mehr zur Behandlung von an Covid-19 erkrankten Patienten verwendet werden. Unter anderem hatte US-Präsident Trump dafür geworben. In der Schweiz sind ab 6. Juni wieder größere Veranstaltungen erlaubt. Mehr Nachrichten aus der ganzen Welt

Außerdem wichtig

Kollektives Tagebuch - die große Leseraktion der SZ. In der Corona-Krise wollen wir wissen, wie es den Menschen da draußen geht: Wie kommen Sie mit der Situation zurecht, was tröstet Sie? Wir schreiben mit Ihnen ein kollektives Tagebuch der Krise - machen Sie mit!

Nachrichten kompakt - Was außer dem Coronavirus noch wichtig war

Lufthansa-Aufsichtsrat lehnt Rettungspaket ab. Die Entscheidung des Gremiums überrascht. Dem Stabilisierungspaket könne man unter den Auflagen der EU nicht zustimmen. Es geht um 96 Start- und Landerechte. Von Jens Flottau

EXKLUSIV "Nicht jetzt schon alle Munition verschießen". Warum die Politik mit weiteren Hilfen erst einmal warten sollte und Anleger sich auf niedrige, reale Zinsen einstellen müssen: ein Gespräch mit Finanzmarktforscher Markus Brunnermeier über die Folgen der Corona-Krise. Interview von Katharina Wetzel

Amazon sichert sich Übertragungsrechte für weitere Bundesligaspiele. Bis zum 32. Spieltag werden beim Streamingportal Amazon Prime sieben Partien und später noch vier Relegationsspiele gezeigt. Beteiligte sehen den Schritt als "Testballon" für Amazon. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Twitter warnt Nutzer erstmals vor Tweet von Trump. Bislang konnte der US-Präsident auf Twitter ungestraft jeden Unsinn verbreiten. Zum Beispiel, dass Briefwahl und Wahlbetrug praktisch dasselbe seien. Diese Zeiten könnten jetzt vorbei sein. Von Thorsten Denkler

Offenheit mit Risiken. Die hitzige Diskussion um eine Studie des Virologen Christian Drosten zeigt: Forschungsdebatten lassen sich im Netz leicht missbrauchen. Von Kathrin Zinkant

Versteckte Geldflüsse bei der Lufthansa. Trotz der Staatsbeteiligung muss die Fluggesellschaft nicht alle Verbindungen in Steueroasen öffentlich machen. Ob der Konzern trickst, bleibt undurchsichtig. Von Frederik Obermaier und Klaus Ott

SZ-Leser diskutieren​

Warnung vor Trump-Tweet: Hat Twitter richtig gehandelt? "Warum reagiert Twitter erst jetzt?", fragt Cooper8, schon seit seinem Amtsantritt verbreite Trump "Lügen und Unwahrheiten". Jennerbier meint, es helfe nur noch "konsequente Aufklärungsarbeit über die 'Gefährlichkeit'" Trumps. Postit ist skeptisch, "ob es überhaupt ein Gegenmittel gegen diesen Typen gibt". Trump habe das Talent, "selbst aus seinen offensichtlichen Verfehlungen Kapital zu schlagen." Diskutieren Sie mit uns.

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