SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Nach dem Diesel-Urteil drohen Fahrverbote.

Auch hier könnte es zu Fahrverboten kommen: Dichter Verkehr schiebt sich über den Mittleren Ring in München.

(Foto: dpa)

Was wichtig ist und wird: Autokonzerne gegen Nachrüstung, Rücktritt von Hope Hicks, EU-Reaktion nach Journalistenmord

Von Dorothea Grass

Was wichtig ist

Autokonzerne bleiben trotz Diesel-Urteil stur. Obwohl Fahrverbote drohen, weigert sich die Industrie, auf ihre Kosten ältere Modelle nachzurüsten. Ministerin Hendricks will die Firmen aber nicht aus der Verantwortung entlassen. Zum Bericht von Michael Bauchmüller und Thomas Fromm. Welche Automarken besonders von Fahrverboten bedroht sind, lesen Sie hier.

Trumps Kommunikationschefin tritt zurück. Hope Hicks gilt als eine der engsten Vertrauten des US-Präsidenten. Nach wenigen Monaten im Weißen Haus legt sie ihr Amt nieder. Über ihren Abschied soll sie "erleichtert" sein. Einzelheiten von Beate Wild.

Walmart erhöht Mindestalter für Waffenkäufe auf 21 Jahre. Zuvor hatte auch die US-Sportladenkette Dick's Sporting Goods, bei der der Attentäter von Florida eine seiner Waffen gekauft hatte, angekündigt, Sturmgewehre und große Magazine aus dem Sortiment zu nehmen. Weitere Informationen.

EU-Kommission will nach der Ermordung des slowakischen Journalisten Kuciak Nachforschungen anstellen. "Wir schauen uns den Fall jetzt genau an", sagt Haushaltskommissar Oettinger in einem Medienbericht. Kuciaks letzte Reportage sollte ein Netzwerk zwischen Mafia und slowakischen Regierungsstellen offenlegen, das sich mutmaßlich auf die Veruntreuung von EU-Geldern spezialisiert hat. Mehr dazu.

Britische Premierministerin May lehnt den Brexit-Entwurf ab. Die Regierungschefin fühlt sich erpresst. Denn aus Brüssel heißt es, Nordirland könne im EU-Binnenmarkt bleiben. Zum Bericht von Alexander Mühlauer.

Was wichtig wird

Putin hält traditionelle Jahresansprache. Gut zwei Wochen vor der russischen Präsidentenwahl will Amtsinhaber Putin nach Kreml-Angaben einen Ausblick auf die Anforderungen der kommenden Jahre geben. Zudem wird mit Spannung erwartet, was Putin zur Lage in Syrien und zu anderen drängenden Fragen wie dem Konflikt zwischen Russland und dem Westen zu sagen hat.

Groko-Spitzentreffen von Union und SPD. Um letzte Fragen auf dem Weg zu einer neuen großen Koalition zu besprechen, werden heute Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer mit dem kommissarischen SPD-Vorsitzenden Scholz und SPD-Fraktionschefin Nahles zusammentreffen. Themen sind der Zeitplan für die Regierungsbildung und Details beim Zuschnitt des Bundeskabinetts. Am Sonntag will die SPD das Ergebnis ihres Mitgliederentscheids bekanntgeben.

Frühstücksflocke

Wann fängt eigentlich der Frühling an? Zumindest der meteorologische startet heute, denn Wetterforscher berechnen ihre Klimadaten in ganzen Monaten. Für sie dauert der Frühling vom 1. März bis zum 31. Mai. Astronomisch gesehen fällt der Frühlingsanfang in Europa auf den 20. März. Dann steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator und wandert nach Norden. Die Pflanzenwelt dagegen zeigt ihren eigenen Frühling an. Die Phänologie (griechisch für: "Lehre von den Erscheinungen") leitet aus den Blütezeiten die einzelnen Frühjahrsphasen ab. So beginnt etwa der Vorfrühling, wenn die Haselsträucher blühen.

© SZ.de/bepe
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB