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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Das Wichtigste zum Coronavirus

Großdemonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Berlin werden aufgelöst. Zehntausende Menschen protestieren am Samstag in der Hauptstadt. Da sich viele nicht an Abstands- und Maskenauflagen halten, beendet die Polizei die Veranstaltungen. 45 Beamte werden dabei verletzt. Mehr dazu. Dabei gibt es das eine Demonstrationsthema gar nicht. Auf Berlins Straßen versammeln sich Corona-Verleugner, Impfgegner, Merkel-Kritiker, Reichsbürger - und Menschen mit aufgestickten Peace-Abzeichen. Von Hannah Beitzer, Verena Mayer und Mike Szymanski (SZ Plus)

EXKLUSIV Lambrecht lobt "konsequentes" Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten. Ihr fehle das Verständnis für Teilnehmer, die sich über die Schutzauflagen "selbstherrlich hinwegsetzen", sagt die Bundesjustizministerin. Thüringens Innenminister Maier fordert, das Einhalten der Auflagen "notfalls robust durchzusetzen". Von Mike Szymanski

Ausbruch in zweitem Gemüse-Betrieb in Mamming. 43 Saisonarbeitskräfte wurden positiv getestet, sie sollen sich bei Erntehelfern des nahe gelegenen Gemüsehofes angesteckt haben. Ministerpräsident Söder reagiert mit Sorge auf die steigenden Fallzahlen. Die Entwicklungen im Newsblog

Außerdem wichtig

Das Wochenende kompakt - Was außer dem Coronavirus noch wichtig war

SZ Plus Warum die schnelle Neueröffnung der Brücke in Genua so wichtig für Italien ist. Bei dem Einsturz der Autobahnbrücke starben 43 Menschen. Mitten in der Coronakrise ist die Eröffnung des "Viadotto Genova San Giorgio" für die Stadt das Schließen einer Wunde. Und für das Land, in dem sonst selten etwas schnell geht, ein kleines Wunder. Von Oliver Meiler

Siemens plant Kauf von US-Unternehmen. Die Medizintechnik-Tochter Healthineers will für 16,4 Milliarden Dollar den US-Konzern Varian kaufen. Es wäre der größte Deal in der Unternehmensgeschickte. Von Thomas Fromm

Murdoch-Sohn verlässt Unternehmen im Streit. James Murdoch will offenbar nicht länger für seinen Vater Rupert Murdoch im rechtslastigen Medienhaus News Corp arbeiten, zu dem auch Fox News und das Wall Street Journal gehören. Von Christian Zaschke

Hamilton siegt beim Großen Preis von Großbritannien. Der Engländer gewinnt seinen Heim-Grand-Prix, obwohl er die letzte Runde nur noch mit drei Rädern unterwegs ist. Sebastian Vettel rettet sich gerade noch so in die Punkte. Gegen Rennende lassen bei mehreren Fahrern die Reifen nach. Zum Rennbericht von Philipp Schneider

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Warum Gerichte Corona-Auflagen kassieren. In der ersten Phase der Pandemie sahen viele in Verboten Schutz. Aber das Grundgesetz steht für das Gegenteil. Freiheit ist die Regel, ihre Einschränkung ist die Ausnahme - und daher begründungsbedürftig. Von Wolfgang Janisch

Nuhr ein Scherz? Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wirbt zu ihrem 100-jährigen Bestehen für die Wissenschaft - leider auch mit dem Komiker Dieter Nuhr. Ein Kommentar von Felix Hütten

Vor dem Ende. Die Anschuldigungen am Set der US-Talkshow "Ellen DeGeneres" wiegen schwer: vergiftete Arbeitsatmosphäre, Rassismus und sexuelle Belästigung. Es sieht so aus, als müsse die Moderatorin ihre Show aufgeben. Von Jürgen Schmieder

SZ-Leser diskutieren

Welche Menschen sind für Sie Vorbilder? Für Bösewicht sind es seine Eltern und es komme lange kein weiteres Vorbild. "Ich verwahre mich gegen den Begriff 'Vorbild' und plädiere eher für den des 'Modells' - im Sinne von 'Rollenmodell', kommentiert Place Vendôme. Das Problem beim Vorbild sei, dass es mit dem Kopieren desselben nicht funktionieren könne, da jeder Mensch einmalig sei. Das Modell hingegen sei eher eine lose Vorgabe, ein Orientierungsgerüst, an dem man sich abmessen kann. Für AWParks ist ein Vorbild jemand, der sich einen "wohlüberlegten Standpunkt aneignet und bereit ist, dafür auch gegen den Strom zu schwimmen". Diskutieren Sie mit.

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