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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Schüler mit Masken

Seit Monaten wird darüber gestritten, welche Rolle Schulen im Infektionsgeschehen spielen.

(Foto: dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Jana Anzlinger

News zum Coronavirus

EXKLUSIV Keine hohe Corona-Dunkelziffer unter Kindern. Das belegt eine Analyse von mehr als 110 000 Kindern und Jugendlichen an mehr als 100 Kinderkliniken. Kinderärzte fordern nun, den Präsenzunterricht beizubehalten, berichtet Christina Berndt.

EXKLUSIV So heftig trifft die zweite Welle Alten- und Pflegeheime. In weit mehr als 1000 der bundesweit etwa 12 000 Einrichtungen gibt es aktuell Corona-Fälle. Der Bund hat aber kein genaues Lagebild - und die Betreiber reagieren teils drastisch. Details von Lena Kampf, Teresa Roelcke und Rainer Stadler

Merkel ruft bei G-20-Gipfel zu "globaler Kraftanstrengung" gegen Corona auf. Die Kanzlerin mahnt beim virtuellen G-20-Gipfel eine engere Zusammenarbeit bei der Verteilung eines Impfstoffes an. Während die EU, China und Russland auch für die Unterstützung der Ärmsten werben, geht US-Präsident Trump zum Golfen. Mehr dazu

"Querdenken"-Demos in mehreren deutschen Städten. Unter anderem in Berlin und Leipzig demonstrieren Menschen am Wochenende gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus - aber auch Gegendemonstranten machen mobil. Aktuelle Meldungen aus Deutschland. In Leipzig ist die Lage nach der Absage einer Demo am Samstag zeitweise chaotisch. Mehr dazu. Bei einer Kundgebung in Hannover stellt eine Frau einen verqueren Sophie-Scholl-Vergleich an und wird dafür heftig kritisiert. Details von Peter Burghardt

Außerdem wichtig:

Was sonst noch wichtig ist

Grünen-Parteitag verabschiedet Grundsatzprogramm. Klimapolitik, Gentechnik und ein Statut zur Vielfalt: Drei Tage lang haben die Grünen bei der digitalen Veranstaltung diszipliniert debattiert. Doch dann kommt das Thema Volksentscheide - und eine kleine Wutrede. Der Parteitag kreiselt um Begriffe, die Verlässlichkeit signalisieren. Aber blumige Worte sind auf Dauer nicht genug, kommentiert Constanze von Bullion.

EXKLUSIV Kramp-Karrenbauer feiert Frauenquote. Die Einigung der Koalition auf eine Frauenquote in Unternehmensvorständen erzeugt ein positives Echo. Die CDU-Chefin sieht die Firmen im Vorteil, berichtet Cerstin Gammelin. Die Quote ist eine Zumutung - aber sie muss sein, kommentiert Marc Beise (SZ Plus).

Trump verliert schon wieder eine Klage. Die juristische Strategie des noch amtierenden US-Präsidenten läuft bisher ins Leere. Trump und die Demokraten haben verloren, Biden und die Republikaner gewonnen: Nach diesem widersprüchlichen Ergebnis zieht Hubert Wetzel fünf Lehren aus der US-Wahl (SZ Plus).

Kanaren drohen neuer Hotspot für Geflüchtete zu werden. Mehr als 18 000 Menschen haben dieses Jahr Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura in Booten aus Afrika erreicht. Jetzt reagiert die spanische Regierung und richtet Not-Aufnahmezentren ein. Die Details

BVB gewinnt gegen Hertha BSC und schreibt mit dem jüngsten Bundesliga-Spieler Geschichte. Mit vier Toren dreht Dortmunds "Golden Boy" Erling Haaland die Partie in Berlin - und sorgt damit für das Rekord-Debüt des erst 16-jährigen Youssoufa Moukoko. Details von Javier Cáceres

3 aus 48 - Meistgelesen am Wochenende

Trump fällt auf Twitter-Satire rein. Der Präsident der USA dachte offenbar, ein entsprechender Tweet stamme von seiner Schwester - und würde ihn in seiner Annahme bestätigen, dass er die US-Wahl gewonnen habe. Zum Artikel bei jetzt

Und plötzlich ist er weg. Vierzig Jahre sind sie ein liebevolles Paar. Sie haben große Zukunftspläne. Dann bringt sich Christel Wilkes Ehemann eines Morgens um. Wie lebt man damit? Von Thorsten Schmitz

Was Eigentümer jetzt wissen sollten. Zum 1. Dezember tritt die Novelle des Wohnungs­eigentums­­gesetzes (WEG) in Kraft. Eigentümer, Verwalter und der Verwaltungsbeirat, aber auch Vermieter und Mieter haben künftig neue Rechte und Pflichten. Das Wichtigste im Überblick. Von Stephanie Schmidt

SZ-Leser diskutieren

Corona-Krise: Hat sich Ihr Blick auf die Kanzlerin verändert? "Wir werden die Kanzlerschaft von Merkel im Nachhinein in zwei Zeithorizonten einteilen", kommentiert Goldi53: "nämlich vor und während Corona". Der Blick von StartbahnRuhrgebiet hat sich im Laufe der Krise verändert: "Zu Beginn der Corona-Krise hat man das Krisenmanagement der Regierung sehr positiv bewertet. Mittlerweile fahren sich die Verantwortlichen fest und scheinen unüberlegte Entscheidungen zu treffen." Diskutieren Sie mit uns.

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