SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

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Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Gunnar Herrmann

Das Wichtigste zum Coronavirus

Verwirrung um Krisensitzung der EU mit Astra Zeneca. Das Unternehmen hatte ein Treffen mit der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten abgesagt - nun soll es doch stattfinden. Hintergrund des Streits sind Lieferkürzungen durch das Unternehmen: Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal sollen nach EU-Angaben nur 31 Millionen ankommen. Den angegebenen Grund - Probleme in der Lieferkette - will die EU nicht gelten lassen. Mehr dazu.

Virus-Mutanten im Kindergarten - Öffnung vertagt. Es seien acht neue Fälle von Virus-Mutanten in Baden-Württemberg bekannt geworden, unter anderem bei zwei Kindern in einem Kindergarten in Freiburg, sagt ein Sprecher der Landesregierung. Die Entscheidung über die Öffnung von Grundschulen und Kitas wird darum erneut vertagt. Weitere Meldungen zur Corona-Krise in Deutschland.

Gates: "Wir sind auf die nächste Pandemie nicht vorbereitet." Der Microsoft-Gründer und Gesundheits-Mäzen sieht die Welt in einer "wirklich harten Phase" und fordert eine gerechte Verteilung von Impfstoffen auch an arme Länder. Er warnt: Wie Erdbeben und Wirbelstürme gehöre Covid nun zur neuen Normalität. Interview von Stefan Kornelius (SZ Plus)

Außerdem wichtig:

Video: Was tun bei Problemen mit der FFP2-Maske?

Belgien und Finnland verschärfen Reiseregeln massiv.

Art Cologne erneut wegen Pandemie verschoben.

Nachrichten kompakt

Anklage gegen Rechtsextremistin Susanne G. Die 55-Jährige soll Drohschreiben an Politiker, Flüchtlingshelfer und Muslime geschickt und Brandanschläge geplant haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen die Rechtsextremistin aus Franken erhoben. Von Wolfgang Janisch und Olaf Przybilla

EXKLUSIV Neue EU-Behörde soll Geldwäsche bekämpfen. Die EU-Kommission ist unzufrieden, wie nationale Aufseher die Banken kontrollieren - und will daher eine eigene EU-Überwachungsbehörde aufbauen. Die Einrichtung soll Banken direkt beaufsichtigen, die grenzüberschreitend aktiv sind und als besonders riskant eingestuft werden, berichtet Björn Finke.

Ermittler wollen den "König der Schadsoftware" gestürzt haben. Europol und BKA melden am Mittwoch, dass es ihnen gelungen sei, einen entscheidenden Akteur in der internationalen Cyberkriminalität auszuschalten: das Botnetzwerk Emotet. Dieses war für Cyberverteidiger und Unternehmer seit Jahren ein großes Ärgernis. 2014 zunächst als Banking-Trojaner gestartet, entwickelte sich Emotet zu einer modularen Schadsoftware, die eine ganze Schattenwirtschaft von Cyberkriminellen am Laufen hielt. Von Max Muth

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. In Deutschland und der ganzen Welt finden an diesem Tag Gedenkveranstaltungen statt. Im Bundestag erinnern Charlotte Knobloch und Marina Weisband an die Opfer des Holocaust und sprechen dabei auch über politischen Extremismus der Gegenwart. Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Gedenkstätten geschlossen bleiben, einige ermöglichen Gedenken und Ausstellungsbesuche im Internet.

Falsche Ärztin wegen Mordes vor Gericht. Die Frau hat jahrelang an einer hessischen Klinik gearbeitet und Patienten betäubt - fünf Menschen starben. Die 50-Jährige ist angeklagt wegen Mordes in fünf Fällen und versuchten Mordes in elf Fällen. Als Tatmotiv vermutet die Anklage Geltungssucht. Bericht von Matthias Kohlmaier

3 aus 24 - Meistgelesen heute

Ein Ausraster, der nachhallt. Die Langlauf-Szene ist entsetzt über die Attacke von Alexander Bolschunow gegen seinen finnischen Gegner. Der Vorfall legt die Gräben zwischen dem russischen Sport und der restlichen Konkurrenz offen. Von Volker Kreisl

Warum Rostock bisher so gut durch die Pandemie kommt. Oberbürgermeister Madsen hat Maßnahmen ergriffen, noch ehe es Corona-Regeln gab. Die Inzidenz der Stadt liegt konstant unter 50. Wie schafft er das? Von Peter Burghardt

"Wir haben Türen und Fenster verbarrikadiert und nicht geschlafen." Privatdetektiv Julian H. war einer der Männer, die durch das Ibiza-Video den FPÖ-Chef Strache zu Fall gebracht haben. Nun spricht er erstmals über die Entstehung, die Panik nach der Aufnahme und seinen Kontakt zu Jan Böhmermann. Interview von Cathrin Kahlweit und Sven Röbel (SZ Plus)

SZ-Leser diskutieren​

Kanzleramt und Union: Ist Laschets Kritik berechtigt? "Nein, sie ist fatal", findet Sandringham. "Offensichtlich ist (...) Laschet noch nicht richtig in Berührung mit den Kollateralschäden der Pandemie gekommen - vor der Notwendigkeit, jetzt mit außergewöhnlichen Maßnahmen die Ökonomie zu unterstützen, kann er als Führungskraft auf Bundesebene dann nicht mehr die Augen verschließen, ohne sich unglaubwürdig zu machen." Und Gruenspecht findet: "In der Union tanzen mal wieder die Mäuse auf Tischen. Es wird Zeit, dass die Union wieder einen echten Vorsitzenden kriegt, der Partei und Kanzleramt wieder fest im Griff hat." Diskutieren Sie mit.

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