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Spaniens Ex-König Juan Carlos

Er wolle sicherstellen, dass er seinem Sohn dessen Rolle als König nicht erschwere, schrieb Juan Carlos in einem Brief. In welches Land er zieht, teilte der frühere König nicht mit. Sein Ruf beim Volk ist seit langem dahin.

(Foto: Francisco Flores Seguel/dpa)

Was wichtig ist und wird.

Von Juri Auel

Was wichtig ist

Ehemaliger König Juan Carlos I. hat Spanien verlassen. In einem Brief an seinen Sohn Felipe teilte er mit, künftig in einem anderen Land leben zu wollen. Der Ex-Monarch ist in einen Bestechungsskandal verwickelt. Mit seiner Entscheidung wolle er dazu beitragen, die Ausübung der Arbeit seines Sohnes als Staatschef zu erleichtern. Mehr dazu von Sebastian Schoepp

Kevin Kühnert tritt vorzeitig als Juso-Chef ab. Der 31-Jährige stellt sein Amt beim Bundeskongress Ende November zur Verfügung, wie Kühnert in einem Video auf Twitter sagt. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende will bei der Wahl 2021 für den Bundestag kandidieren. Zur Nachricht

UN-Bericht: Nordkorea hat "wahrscheinlich" kleine Atomwaffen. Zur Entwicklung der Nuklearsprengköpfe haben wohl auch die inoffiziellen Atomtests der jüngeren Vergangenheit beigetragen. Nordkoreas Machthaber Kim hatte jüngst betont, wie wichtig "nukleare Abschreckung" für die Sicherheit des Landes sei.

Wie kann Racial Profiling verhindert werden? Während Horst Seehofer das Problem leugnet, sucht das rot-rot-grün regierte Bremen nach einer Lösung, die für transparentere Polizeikontrollen sorgen soll. Von Ronen Steinke

Die News zum Coronavirus

Ärzteverband: Zweite Corona-Welle schon da. Es handle sich diesmal allerdings um einen "flachen" Anstieg der Infektionen, so die Vorsitzende des Marburger Bundes Johna - zudem seien die Kliniken vorbereitet. Die Corona-Warn-App soll in weiteren Sprachen erscheinen. Meldungen aus Deutschland im Überblick

Trump: "Das Virus ist auf dem Rückzug". Dem US-Präsidenten zufolge sind die Neuinfektionen in den USA im Vergleich zur Vorwoche um sechs Prozent gesunken. In Italien waren wohl deutlich mehr Menschen dem Virus ausgesetzt, als bislang bekannt. Weltweite Meldungen

Die Lage in Großbritannien spitzt sich zu. In dem Land gibt es europaweit die meisten Corona-Todesfälle. Nun verschärft die Regierung die Lockdown-Regeln im Großraum Manchester - und kündigt landesweite Maßnahmen an, falls die Infektionszahlen weiter steigen. Von Cathrin Kahlweit (SZ Plus)

Was wichtig wird

Laschet besucht Flüchtlingslager auf Lesbos. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident besichtigt das völlig überfüllte Lager Moria auf der griechischen Insel. Das 2015 errichtete Aufnahmezentrum ist für 3000 Menschen ausgelegt, derzeit leben dort aber mehr als 14 000 Migranten unter teils lebensunwürdigen Zuständen. Die griechische Regierung will es Laschet ermöglichen, den Kern des Lagers zu betreten.

DFL entscheidet über Maßnahmen zur Fan-Rückkehr in die Stadien. Die außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga wird über einheitliche Maßnahmen für eine eingeschränkte Rückkehr von Zuschauern in der 1. und 2. Bundesliga entscheiden. Dazu hat die DFL einen Leitfaden erstellt, der ein Stehplatz- und Alkoholverbot bis zum 31. Oktober vorsieht. Zudem sollen bis Jahresende keine Gästefans in den Stadien erlaubt werden.

Brandenburger AfD-Fraktion berät über politische Zukunft von Kalbitz. Nach dem Rauswurf des ehemaligen Landeschefs aus der Partei kommt die brandenburgische AfD-Landtagsfraktion am Morgen zu einer Sondersitzung zusammen. Kalbitz möchte trotz der Annullierung seiner Mitgliedschaft durch das Bundesschiedsgericht der Partei Fraktionschef bleiben. In der AfD ist das umstritten.

Frühstücksflocke

Haarige Helden. Wohin mit der Corona-Matte? In den Abfluss! Französische Friseure basteln aus den Schnittresten ihrer Kunden umweltschonende Wasserfilter, die sogar effektiver sind als künstliche Alternativen. Mehr Details von Michaela Haas

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