bedeckt München 20°

SZ Espresso:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

US-Präsident Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses

Trump reagiert beleidigt auf Warnhinweise unter seinen Tweets

(Foto: Jonathan Ernst/REUTERS)

Was wichtig ist und wird.

Das Wichtigste zum Coronavirus

Kontaktbeschränkungen werden bis zum 29. Juni verlängert. Die Bundesländer können im öffentlichen Raum den Aufenthalt mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten. Thüringen behält sich schnellere Lockerungen vor. Gesundheitsminister Spahn zeigt Verständnis für Alleingänge der Länder. Die Nachrichten aus Deutschland im Newsblog

Macron will Autoindustrie unterstützen. Die gebeutelte französische Autoindustrie wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Der Präsident kündigt Hilfen von etwa acht Milliarden Euro an. Die Meldungen aus der Wirtschaft

Wie Deutschland mit den Corona-Lockerungen umgeht. Die Entschärfungen der Maßnahmen bedeuten noch mehr Arbeit für die Gesundheitsämter. Und wer kontrolliert eigentlich, ob die persönlichen Daten eines Restaurantbesuchs wirklich wieder gelöscht werden? Von Constanze von Bullion und Kristiana Ludwig (SZ Plus)

Außerdem wichtig:

Was außer dem Coronavirus noch wichtig ist

Versteckte Geldflüsse bei der Lufthansa. Trotz der Staatsbeteiligung muss die Fluggesellschaft nicht alle Verbindungen in Steueroasen öffentlich machen. Zugang zu diesen Informationen erhält nur der Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Regierung. Ob der Konzern trickst, bleibt undurchsichtig, schreiben Frederik Obermaier und Klaus Ott.

Schwarzer Mann stirbt nach brutalem Polizeieinsatz in den USA. Ein Video aus Minneapolis zeigt, wie ein weißer Polizist sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des Mannes drückt, der wiederholt um Hilfe fleht. Der Afroamerikaner stirbt kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Zur Meldung

Twitter warnt Nutzer erstmals vor Trump-Tweet. Unter einem Post des US-Präsidenten, dass Briefwahl angeblich Wahlbetrug Vorschub leiste, ergänzt der Kurznachrichtendienst einen Link mit dem Hinweis: "Erfahren Sie die Fakten über Briefwahl". Der Link führt zu einer Twitter-Seite, in der Trumps Behauptungen als "unbegründet" zurückgewiesen werden. Dieser reagiert empört. Zum Text von Thorsten Denkler

Dokument erhärtet Verdacht gegen Kalbitz. Bei seiner Aufnahme in die AfD soll der spätere Brandenburger Landesvorsitzende problematische Verbindungen ins rechtsextreme Milieu nicht angegeben haben. Laut einem Auszug aus einer Mitgliederliste vom 21. März 2013 hatte Kalbitz als frühere Parteimitgliedschaften nur die Junge Union und die CSU genannt. Mehr Informationen von Markus Balser und Jens Schneider

Straftäter stirbt nach Schussabgabe. Mit einer Großfahndung suchte die Polizei in NRW zu Wochenbeginn nach zwei aus der forensischen Psychiatrie ausgebrochenen Männern. Bei der Festnahme wird einer der beiden von einer Kugel getroffen, die mutmaßlich aus einer Polizeiwaffe stammt. Mehr dazu

FC Bayern steuert auf Meisterschaft zu. Dank eines brillanten Kimmich-Hebers und mit ein bisschen Elfmeter-Glück gewinnen die Bayern 1:0 in Dortmund. Zum Spielbericht von Christof Kneer. München hat nun sieben Punkte Vorsprung auf die Borussia. "Ich denke, damit sind alle anderen Mannschaften raus", sagt Dortmunds Hummels. Die Stimmen zum Spiel

Was wichtig wird

Videokonferenz von Kanzlerin Merkel mit ostdeutschen Ministerpräsidenten. Schwerpunktthemen der Konferenz sollen das Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und die Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft sein.

EU-Kommission stellt Programm zur wirtschaftlichen Erholung vor. Kommissionschefin von der Leyen hat im Auftrag der EU-Staats- und Regierungschefs ein Wiederaufbauprogramm entworfen, das in den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen der Europäischen Union eingebettet werden soll. Für den Nachmittag ist eine Präsentation des Plans bei einer Sondersitzung des Europaparlaments vorgesehen. Die entscheidende Frage wird wohl: Wie viel ist Zuschuss, wie viel Kredit? Von Björn Finke

USA schicken Astronauten mit eigener Rakete ins All. Knapp neun Jahre nach dem letzten Flug des Space Shuttles sollen wieder Astronauten von amerikanischem Boden zur Internationalen Raumstation gebracht werden. Das Besondere dabei: Die Technik kommt von dem privaten Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Musk. Die "Crew Dragon"-Kapsel ist technisch und optisch ein Novum. Von Patrick Illinger

Frühstücksflocke

Ein Stern namens Herbert. Kinder sind von Natur aus neugierig und stellen gerne Fragen. Doch die können auch mal den besten Eltern zu viel werden. Manche werden bei der Antwort auf die Frage nach dem Grund für die Augenfarbe, bei Sternbildern oder einem plötzlich sehr veränderten Haustier kreativ. Mehr dazu bei jetzt.de

© SZ.de

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite