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Reisewarnung Türkei

Mit der partiellen Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Türkei könnten sich auch am Strand von Antalya die Liegen wieder füllen.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Philipp Saul

Das Wichtigste zum Coronavirus

Bundesregierung hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf. Die formelle Warnung vor touristischen Reisen für die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt. Mehr Informationen

Corona-Ausbruch in Mamming: 166 Infizierte in Konservenfabrik. Noch am Wochenende war das Landratsamt von 43 Neuinfektionen ausgegangen. Der Betrieb wird vorübergehend stillgelegt. Die Entwicklungen in Bayern im Newsblog

Deutsche Fußball Liga beschließt Maßnahmenpaket zur teilweisen Fan-Rückkehr. Die wichtigsten Punkte lauten: Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol. Zudem soll es zeitweise personalisierte Online-Tickets geben, um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die endgültige Entscheidung obliegt den Behörden. Die Details

Nach Teilnahme an Corona-Demo: Basketball-Bundesligist Bonn entlässt Joshiko Saibou. Der Nationalspieler wird fristlos gekündigt, nachdem er am Wochenende an der Großdemonstration in Berlin gegen Anti-Corona-Maßnahmen teilgenommen hat. Er stelle ein "permanentes Infektionsrisiko" dar, heißt es vom Verein. Die Details

Außerdem wichtig

Nachrichten kompakt - Was außer dem Coronavirus noch wichtig war

Steueraffäre: Cum-Ex-Razzia beim Bankenverband. Ermittler durchsuchen Büros in Berlin und Frankfurt. Sie vermuten, dass Beschuldigte versucht haben, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen, schreiben Klaus Ott, Jörg Schmitt und Jan Willmroth. Die Finanzlobby hat in Deutschlands größtem Steuerskandal eine dubiose Rolle gespielt. Lesen Sie mit SZ Plus mehr über die Vorwürfe gegen den Bankenverband.

Amnesty wirft US-Polizei Menschenrechtsverletzungen vor. Die Organisation dokumentiert etliche Fälle, in denen unnötige und brutale Gewalt gegen Demonstranten der Black-Lives-Matter-Bewegung eingesetzt worden sei. Unter den Opfern seien auch Sanitäter und Journalisten. Zum Text von Markus C. Schulte von Drach

Laschet bricht Moria-Besuch aus Sicherheitsgründen ab. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident plante eine Visite im sogenannten wilden Teil außerhalb des Flüchtlingslagers auf der griechischen Insel Lesbos - auf Anraten des örtlichen Sicherheitschefs wird diese kurzfristig abgesagt. Zuvor hatten sich Gruppen von Flüchtlingen vornehmlich offenbar aus Afghanistan und Afrika versammelt und in Sprechchören "Free Moria" gerufen. Zum Text von Christian Wernicke

Kalbitz lässt AfD-Fraktionsvorsitz in Brandenburg ruhen. Das gibt der Rechtsaußen-Politiker nach einer Sondersitzung der AfD im Landtag bekannt. Vor einer endgültigen Entscheidung will er eine juristische Klärung seines Parteiauschlusses abwarten. Mehr Informationen

Tod aus dem 3-D-Drucker. Stephan B. hat das Attentat in Halle mit selbstgebauten Waffen verübt - ein Novum in Deutschland. Die Behörden sind alarmiert, die Regierung sieht keinen Handlungsbedarf. Die Hintergründe von Florian Flade und Georg Mascolo

Weiterer Mann im Missbrauchsfall Lügde angeklagt. Bei dem 48-Jährigen handelt es sich um einen Bekannten eines schon verurteilten Lügde-Haupttäters. Er wird wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Besitzes von Kinderpornografie angeklagt. Gegen 130 weitere Personen laufen Ermittlungen. Zur Nachricht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

17 000 - oder 1,3 Millionen? Nein, es waren keine 1,3 Millionen Menschen bei der "Querdenker"-Demo in Berlin, auch wenn die Veranstalter das behaupten. Wie Behörden Zahlen berechnen. Von Philipp Bovermann

Selbst milde Covid-19-Verläufe können Spuren am Herzen hinterlassen. Auch nach einer überstandenen Corona-Infektion bleibt der Herzmuskel oft entzündet. Viele Patienten klagen zudem noch Monate später über Atemnot und Müdigkeit. Von Werner Bartens

"Wir müssen Wege finden, Geschwindigkeiten zu reduzieren". Zu schnelles Fahren ist in Deutschland Hauptursache für tödliche Unfälle. Matthew Baldwin, in der EU-Kommission zuständig für Verkehrssicherheit, über Tempolimits, Pop-up-Radwege - und die übermäßige Abhängigkeit vom Auto. Interview von Thomas Hummel

SZ-Leser diskutieren​

Wie blicken Sie auf die spanische Monarchie? "Der Ruf des Bourbonen hat inzwischen etwas Federn gelassen: Affären, Korruption und so Sachen", schreibt Monikamm207. "Nicht erfreulich, aber auch nicht staatsgefährdend. Das 'Exil' ist vermutlich eine kluge Entscheidung. Spanien erlebt - wie so viele Staaten - eine Krise und die Monarchie soll den Menschen Sicherheit vermitteln. Das geht wohl besser ohne den umstrittenen Ex-König." Josef Gwinner kommentiert: "So ganz sollte man diesen Mann nicht verdammen, denn wie sagt ein Bibelspruch: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe als erster einen Stein". Diskutieren Sie mit.

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