bedeckt München 23°

SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Bundespräsident Steinmeier mit Videobotschaft zu Corona

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt in einer Videobotschaft: "Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler."

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anna Ernst

Das Wichtigste zum Coronavirus

Steinmeier warnt vor Leichtsinn. Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von neuen Corona-Infektionen verurteilt der Bundespräsident die bewusste Missachtung von Verhaltensregeln. NRW führt eine Maskenpflicht auch im Unterricht ein. Die Meldungen aus Deutschland. Die Bevölkerung muss von Politik und Wissenschaft von den Schutzmaßnahmen überzeugt werden, nicht durch Repressalien, kommentiert Kristiana Ludwig (SZ Plus).

Frankreich verschärft Maskenpflicht. Seit Wochenbeginn gilt ein Erlass der Regierung, der den örtlichen Behörden mehr Spielraum bei der Ausgestaltung der Maskenpflicht gibt. Regionalregierungen in einigen Départements schreiben nun auch das Tragen einer Schutzmaske im Freien vor. Die Nachrichten aus aller Welt

Außerdem wichtig:

Was außer dem Coronavirus noch wichtig ist

Friedensnobelpreisträger John Hume gestorben. Der Politiker hatte wesentlich zum Zustandekommen des Karfreitagsabkommens von 1998 beigetragen, durch das der jahrzehntelange Bürgerkrieg in Nordirland beendet wurde. Hume wurde 83 Jahre alt. Zum Nachruf von Cathrin Kahlweit

Abschied von Hans-Jochen Vogel. Freunde, Familie und Weggefährten haben am Montagvormittag in München vom früheren SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel Abschied genommen. Die Beerdigung fand bereits am Freitag im Familienkreis statt. Mehr dazu

Etliche Tote bei IS-Angriff auf Gefängnis in Afghanistan. Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates haben in der Stadt Dschalalabad ein Gefängnis gestürmt. Zahlreiche Gefangene sind entkommen, 1000 sollen aber bereits wieder festgenommen sein. Bei den Gefechten wurden mehr als 20 Menschen getötet. Zur Meldung

Medienbericht: Benedikt XVI. schwer erkrankt. Der 93-Jährige war zuletzt ans Sterbebett seines Bruders Georg nach Regensburg gereist. Seit seiner Rückkehr in den Vatikan leide Benedikt XVI. selbst nun an einer Gesichtsrose. Das berichtet die Passauer Neue Presse unter Berufung auf den Papst-Biografen Peter Seewald. Die Einzelheiten

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Lateinamerika wird zum Testfeld für die Pharmaindustrie. Hohe Infektionsraten, viele freiwillige Studienteilnehmer - Lateinamerika ist ein Hotspot der Corona-Pandemie, doch die betroffenen Länder sind auch Hoffnungsträger bei der Entwicklung von Impfstoffen. Von Christoph Gurk, Rio de Janeiro

Jäger sollen mehr Rehe schießen. Das sieht das neue Bundesjagdgesetz vor. Ziel ist, den Wald widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Nicht alle Naturschützer sind mit dem Gesetz glücklich. Von Thomas Krumenacker

Zahl der Kohlekraftwerke weltweit sinkt erstmals. Der Rückgang ist einer Studie zufolge vor allem auf die Stilllegung von Meilern in Europa zurückzuführen. Neubauten gibt es vor allem in China. Zum Text

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zur Demonstration in Berlin: "Wer, wie die Demonstranten, einen Konflikt zwischen zwei der höchsten Güter des Menschen provoziert, handelt unreif, töricht und rücksichtslos", schreibt commencal. "Dass es für den Einzelnen zum Schutze und im Interesse der Gemeinschaft in Notsituationen Einschränkungen geben muss, ist eine Überlebensfrage. (...) So gesehen muss der Staat diese Leute vor sich selbst aber auch ihre Mitmenschen vor ihnen schützen, notfalls durch Verbot solcher bizarren Aufmärsche." THomrissmann kommentiert: "Zielkonflikte gehören zum Leben. Da hilft der Gebrauch des Verstandes. Natürlich müssen die Freiheitseinschränkungen wieder zurückgenommen werden. Aber oberste Priorität muss nun die Gesundheit haben." Diskutieren Sie mit.

© SZ.de

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite