SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

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Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Gunnar Herrmann

Das Wichtigste zum Coronavirus

Spahn verspricht Schnelltests für alle. Der Einsatz von Corona-Schnelltests soll vom 1. März an weiter ausgedehnt werden. Mittlerweile seien die Tests in ausreichender Stückzahl verfügbar, erklärt der Bundesgesundheitsminister. Kommunen sollen Testzentren oder Apotheken mit solchen Angeboten beauftragen können, die Kosten dafür soll der Bund übernehmen. Rainer Stadler berichtet.

Laschet irritiert mit Äußerungen zur Corona-Politik. "Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen," sagt der Parteichef bei einem digitalen Neujahrsempfang des CDU-Wirtschaftsrates von Baden-Württemberg. Und erntet prompt Kritik - schließlich hat er selbst die Pandemie-Beschränkungen mit beschlossen. Christian Wernicke hat sich die Rede des CDU-Chefs genau angesehen.

Altmaier kündigt weitere Wirtschaftshilfen an. Der in der Kritik stehende Wirtschaftsminister hat weitere Corona-Hilfen für Unternehmen versprochen. Das teilt er am Dienstag nach einem Gipfel mit Vertretern von mehr als 40 Wirtschaftsverbänden mit. Unter anderem sollen künftig auch große Konzerne mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro Anträge stellen können. Die Details

Außerdem wichtig:

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten im Home-Office

Video: Wie ansteckend Corona-Geimpfte sind

Was wird aus dem Urlaub 2021? (SZ Plus)

Nachrichten kompakt

Zwei Prozent, und nicht weniger. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg besteht auch nach dem Machtwechsel in Washington darauf, dass alle Bündnispartner ihre Verteidigungsausgaben weiter erhöhen - Deutschland eingeschlossen. Am Mittwoch leitet der 61-Jährige, dessen Zeit an der Nato-Spitze 2022 endet, das erste Ministertreffen der Ära nach Trump. Interview von Daniel Brössler und Matthias Kolb

Gericht: Deutsche Ermittlungen nach Kundus-Angriff ausreichend. Ein afghanischer Vater, dessen Söhne im Alter von acht und zwölf Jahren bei dem Luftangriff im September 2009 getötet worden waren, hatte der Bundesrepublik unter anderem Verstöße gegen das Recht auf Leben vorgeworfen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilt aber abschließend, dass die deutsche Justiz zu dem Vorfall, bei dem insgesamt etwa 100 Menschen starben, bereits ausreichend ermittelt hat. Zur Meldung

Angehörige der Opfer von Hanau verklagen Vater des Attentäters. Sie haben nun eine umfangreiche, 16 Seiten lange Strafanzeige gestellt gegen Hans-Gerd R. aus Kesselstadt bei Hanau. Wegen Beihilfe zum Mord, zumindest aber wegen Nichtanzeige von Straftaten. Die Anzeige liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass der Vater von den geplanten Taten gewusst und seinen Sohn darin bestärkt habe, berichtet Annette Ramelsberger.

Belastung duch Stickoxide sinkt im Jahr 2020 stark ab. Nur noch in wenigen Städten wie Hamburg und München werden die NO₂-Grenzwerte überschritten, berichtet das Umweltbundesamt. Nur noch drei bis vier Prozent der Messstationen an Straßen hätten den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel überschritten. Der Trend setzte bereits vor der Corona-Pandemie ein, dem Amt zufolge tragen vor allem modernere Fahrzeuge, Tempolimits und Fahrverbote zur besseren Luft bei. Die Details

Bitcoin knackt 50 000-Dollar Marke. Die Kryptowährung befindet sich seit Wochen und Monaten im Höhenflug. Allein seit Weihnachten hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Beflügelt wurde der Kurs zuletzt vor allem durch den Elektroauto-Hersteller Tesla. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Milliardenbetrag in Bitcoin investiert und beabsichtigt, die Digitalwährung künftig als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Zur Nachricht

Ernst August von Hannover verklagt seinen Sohn. Der Vater fordert unter anderem das Schloss Marienburg zurück, das er seinem Erben geschenkt hat. Einer seiner Vorwürfe: Ernst August junior habe ihn vernachlässigt. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistgelesen heute

Der Zyniker hat einen Plan. Erst stimmt Mitch McConnell im Senat dafür, Trump nicht schuldig zu sprechen. Kurze Zeit später überwirft er sich mit ihm. Was hat der Republikaner vor? Von Christian Zaschke, New York

Wie hoch ist das Infektionsrisiko in den Ferien? Im Sommer 2020 gab es mehr Ansteckungen nach Auslandsreisen. Von welchen Faktoren die Infektionsgefahr in den Osterferien abhängt. Von Werner Bartens

Gaudi im Schneegestöber. Vier Tage nach dem Sieg bei der Klub-WM liefern sich der FC Bayern und Arminia Bielefeld ein höchst unterhaltsames Spiel. In der ersten Halbzeit hadern die Münchner mit den Bedingungen, in der zweiten reicht es nicht zur Wende. Von Philipp Schneider

SZ-Leser diskutieren​

Sollten Lehrerinnen und Lehrer bevorzugt geimpft werden? "Zweifellos ist es nun wichtig, die Personen vorrangig zu impfen, die stark gefährdet sind", schreibt ajohnen: "Erzieher*innen und Lehrkräfte sollten genauso frühzeitig geimpft werden wie Pflegekräfte, sofern Wechsel- und/oder Präsenzunterricht gewünscht wird." Polemika sieht das anders: "Man kann sehr effektiv Distanzunterricht machen und sich so schützen. In Altenheimen geht das z.B. nicht. Auch nicht im Medizinbereich. Daher ganz klar nein." Anonymus merkt an: "Wir haben noch nicht mal die Ü80-Jährigen (ca. 5,7 Mio. Personen) geimpft, da wird schon eine Diskussion losgetreten, wer denn vorrangig geimpft werden muss." Diskutieren Sie mit uns

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