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CDU's youth organization Junge Union debate with candidates for CDU leadership in Berlin

Wie lange dauert der Dreikampf noch? Die Rivalen Norbert Röttgen (links), Friedrich Merz und Armin Laschet (rechts) bei einem Forum der Jungen Union.

(Foto: Michael Kappeler/REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Jana Anzlinger

Das Wichtigste zum Coronavirus

Verschobener CDU-Parteitag ruft Machtkampf hervor. Das Treffen wird wegen der Corona-Pandemie verschoben, der Kanzlerkandidat soll erst nach der Wahl eines neuen Vorsitzenden bestimmt werden. Armin Laschet hofft, von der Verschiebung zu profitieren, Friedrich Merz sieht seine Gegner am Werk. Die Details. Merz wettert gegen das "Establishment" der Partei. Das ist nicht nur ungehörig und parteischädigend - sondern auch ziemlich kurz gedacht, kommentiert Robert Roßmann.

Zahl der Intensivpatienten steigt deutlich an. In zahlreichen Kommunen seien zudem Kontaktnachverfolgungen durch die Gesundheitsämter kaum mehr möglich, sagt Regierungssprecher Seibert. Das RKI berichtet von 8685 aus den Gesundheitsämtern übermittelten Fällen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland

Außerdem wichtig:

Was außer dem Coronavirus noch wichtig ist

Trauer um Oppermann. Der Tod des Bundestagsvizepräsidenten hat über Parteigrenzen hinweg Bestürzung ausgelöst. "Du warst ein großartiger Demokrat und ein wirklich feiner Kerl", formuliert etwa Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Weitere Reaktionen

Erdoğan ruft zum Boykott französischer Produkte auf. Der türkische Staatschef wirft Frankreichs Präsident Macron eine Anti-Islam-Agenda vor. Pakistan bestellt den französischen Botschafter ein. Mehr dazu

Chilenen stimmen für neue Verfassung. Die Verfassung des Landes stammt aus der Zeit der Militärdiktatur. Bei der Abstimmung über eine neue zeichnet sich eine deutliche Mehrheit dafür ab. Das Referendum in Chile zeigt, dass Südamerikas Probleme zwar riesig sein mögen, die Säulen, auf denen die Demokratien der Region ruhen, gleichzeitig aber auch stark sind, analysiert Christoph Gurk.

Mafia-Prozess nach Untersuchung der Staatsanwälte fortgesetzt. In Düsseldorf findet derzeit der größte 'Ndrangheta-Prozess der deutschen Geschichte statt. Doch nun hat das Coronavirus erneut für eine Unterbrechung gesorgt. Mehr dazu. Den Kronzeugen Giuseppe T., der für den Prozess ausgepackt hat, stellen Oliver Meiler und Jana Stegemann vor (SZ Plus).

Cum-Ex-Fälle verjähren doch nicht. Im Sommer hatte der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, mit dem ohne Not Millionensummen im Cum-Ex-Skandal verloren gegangen wären. Jetzt bessert die Bundesregierung nach. Details von Jan Willmroth

SAP-Aktie stürzt ab. Die Aktie des Dax-Unternehmens fällt um mehr als 20 Prozent. Warum es ausgerechnet ein Unternehmen der Branche trifft, die doch eigentlich von den Corona-Folgen zu profitieren scheint, erklären Caspar Busse und Harald Freiberger.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Lufthansa begibt sich in den Winterschlaf. Bei dem Luftfahrt-Konzern ist die Lage so dramatisch, dass er alle Aktivitäten auf ein Minimum reduziert. Von Jens Flottau

"Es gibt mehr Angst in der US-Gesellschaft." Der Historiker Timothy Snyder untersucht das Versagen der USA in der Corona-Krise. Über den Vergleich mit Europa, was ein funktionierendes Gesundheitssystem mit Freiheit zu tun hat und wie Trump versuchen könnte, trotz einer Niederlage an der Macht zu bleiben. Interview von Alexandra Föderl-Schmid

Jetzt handeln. In Deutschland sollte das öffentliche Leben nun kurz und geplant heruntergefahren werden. Je länger man damit wartet, desto härter werden die Einschnitte. Kommentar von Felix Hütten

SZ-Leser diskutieren​

Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Endlich mehr Geld für Pflegekräfte? "Es gibt einen Abschluss und es gibt eine Erhöhung. Das war richtig und wichtig", schreibt Frank Fidorra zuversichtlich. "Einen 'Durchbruch' sehe ich indessen nicht." Ossi hält mehr Geld für Pflegekräfte, Polizei oder Feuerwehr für "absolut gerechtfertigt". In der Verhältnismäßigkeit liegt für analistael das Problem: "Viele Operative werden gering bezahlt, während bei den Verwaltern zu viel gezahlt wird." Diskutieren Sie mit

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