SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Ein Lkw, dessen Fahrer sich noch retten konnte, steht auf der am Vortag eingestürzten Autobahnbrücke Morandi.

(Foto: dpa)

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Von Xaver Bitz

Der Tag kompakt

Regierung will Autobahnbetreiber zur Rechenschaft ziehen. Mindestens 39 Menschen sterben beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua. Innenminister Salvini gibt dem Autobahnbetreiber eine Teilschuld an dem Unglück. Auf die Erleichterung der Überlebenden folgen Fragen und Wut, wie Elisa Britzelmeier berichtet. Politiker schwören nun, dassein solches Desaster sich nicht wiederholen dürfe. Doch die Italiener sollten sich fragen, wie oft sie solche Aussagen schon gehört haben, kommentiert Stefan Ulrich.

Türkei verhängt Strafzölle auf US-Autos und -Alkohol. Ankara reagiert damit auf die von US-Seite erhobenen Strafzölle auf türkischen Stahl und Aluminium. Die Lira erholt sich nach dramatischen Kurseinbrüchen zunächst. Die Details

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Sami A. muss nach Deutschland zurückgeholt werden. Das urteilt das oberste Gericht Nordrhein-Westfalens. Der Tunesier und mutmaßliche ehemalige Leibwächter von Osama bin Laden sei zu Unrecht abgeschoben worden. Zur Meldung

Katholische Priester missbrauchten mehr als 1000 Kinder. Eine Untersuchung im US-Bundesstaat Pennsylvania deckt den Missbrauch durch mindestens 300 Geistliche auf. Die Ermittler vermuten eine noch größere Dunkelziffer, gedeckt von Kirchenoberen. Von US-Korrespondentin Beate Wild

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Transgender-Frau gewinnt Gouverneurs-Vorwahlen. Die Demokratin Christine Hallquist könnte im Herbst Gouverneurin im US-Bundesstaat Vermont werden. Dafür muss sie sich im Herbst gegen den republikanischen Amtsinhaber durchsetzen. Zur Nachricht

46 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. In Kabul ist am Morgen ein Abschiebeflug aus Deutschland gelandet. Es ist der erste dieser Art, seit sich ein abgeschobener Afghane im Juli selbst getötet hatte. Zur Nachricht

Cannabis gegen die Staatsschulden. Libanon ist hochverschuldet und debattiert über ein neues Einnahmefeld: den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke. Es wäre eine pragmatische Maßnahme. Von Anna Reuß

SZ-Leser diskutieren​

Wie blicken Sie auf die wirtschaftliche Situation der Türkei? "Besser konnte es für Erdoğan nicht kommen", glaubt wrzkbrnft. "Der Aufschwung beruht auf dem tönernen Fundament billiger Fremdwährungskredite. Da kommt es gerade recht, dass er Trump und die USA als Schuldigen darstellen kann und nicht die eigene Wirtschaftspolitik schuldig ist." Christian H. glaubt hingegen nicht, dass Erdoğan mit seinen Sanktionen auf US-amerikanische Produkte viel erreichen und den USA schaden wird, "dazu sind die Kräfte zu ungleich verteilt". Lebende Legende sieht den Hauptschaden bei der türkischen Bevölkerung: "Ausbaden wird es die Bevölkerung müssen, moralisch unterstützt von ihren Landsleuten, die in Deutschland Erdoğan zum Wahlsieg verholfen haben und weiter mit Euro ihre Heimaturlaube bezahlen." Diskutieren Sie mit uns.