bedeckt München

SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Weekly cabinet meeting in Berlin

Am Mittwochnachmittag will sich Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder treffen und beraten, wie mit den steigenden Corona-Fallzahlen umgegangen werden kann.

(Foto: via REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Coronavirus

Bund schlägt erweiterte Maskenpflicht vor. Das geht aus einem Entwurf für die Beratungen von Kanzlerin Merkel mit den Regierungschefs der Bundesländer hervor. Außerdem soll es eine Begrenzung der Personenzahl bei Familienfeiern geben. Meldungen aus Deutschland

Polen meldet so viele Coronavirus-Tote wie noch nie. 116 Menschen sind binnen eines Tages am oder mit dem Virus gestorben. In den Niederlanden sind manche Krankenhäuser überfüllt, in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag wurden Notaufnahmen zeitweise geschlossen. Meldungen zum Coronavirus aus aller Welt

Wer hinter der "Great Barrington Declaration" steckt. Das Dokument dreier Wissenschaftler von Elite-Universitäten gegen Corona-Maßnahmen hat Hunderttausende Unterzeichner. Doch der Vorstoß ist aus medizinischer Sicht gefährlich - und dahinter stehen Geldgeber mit eigener Agenda. Von Christina Berndt

Was wichtig war

EU-Sanktionen im Fall Nawalny zielen auf Putins Umfeld. Ziel der Strafmaßnahmen sollen sechs Menschen und eine Organisation sein. Betroffen von Strafen wie Kontensperren und Einreiseverboten sind offenbar unter anderem der Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB. Die Liste soll am Donnerstag veröffentlicht werden. Russlands Außenminister Lawrow kündigt "spiegelgenaue" Reaktionen an.

Trump und Biden treten zur selben Zeit in zwei TV-Fragestunden auf. Da es keine zweite TV-Debatte geben wird, hatte Biden angekündigt, sich im Fernsehen Zuschauerfragen zu stellen. Nun zieht Trump nach - und zwar zur selben Sendezeit. Wenn die Umfragen stimmen, dann wird der US-Präsident am 3. November eine Niederlage erleben. Allerdings ist die Aussagekraft von landesweiten Umfragen begrenzt. Eine amerikanische Straße: Was die Menschen auf der Ranking Avenue in Erie, Pennsylvania über die Zukunft der USA denken. (SZ Plus)

Der Schatz, der niemals war. Verschollenes Gold, ein Geschäftsführer in U-Haft und Tausende Gläubiger, die zusammen Millionen Euro verloren haben: Der Fall PIM Gold ist ein Wirtschaftskrimi. Bald geht die Sache vor Gericht.

Neue Hinweise auf Helfer Amris. Eine arabische Großfamilie aus Berlin habe den Attentäter unterstützt, sagt ein V-Mann. Doch der Verfassungsschutz in Schwerin stufte die Aussage als unbrauchbar ein. Der Untersuchungsausschuss des Bundestages fordert nun Aufklärung. Von Florian Flade

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Corona in den USA: Versagen auf höchstem Niveau. Ärzte und Wissenschaftler stellen den USA ein verheerendes Zeugnis im Umgang mit der Pandemie aus und geben zudem eine Wahlempfehlung gegen Trump ab. Zum Text

Die falsche Kleopatra. Eigentlich macht die geplante Neuverfilmung von "Kleopatra" alles richtig: Eine Regisseurin, eine Drehbuchautorin, eine Geschichte aus Sicht von Frauen. Die Hauptdarstellerin, Gal Gadot, kommt allerdings aus Israel - und daran stört sich vor allem Ägypten.

Zum Tod von Conchata Ferrell: Die Stimme der Vernunft aus Wohnwagenhausen. Ferrell hat in "Two and a Half Men" die Haushälterin Berta gespielt. Sie war inmitten all der Neurotiker die einzige Figur, über die sich Erfinder Chuck Lorre niemals lustig gemacht hat. Zu Recht. Zum Nachruf von Jürgen Schmieder

SZ-Leser diskutieren​

Wie sinnvoll ist das Beherbergungsverbot? "Reisen aus/in Risikogebiete zu verbieten, ist richtig", findet Reinbolt72. "Aber erst als letzte Maßnahme, wenn die Zahlen bei uns so dramatisch sind wie in Madrid oder Paris." Statt nun "die Vernünftigen zu bremsen", sollten "die wenigen, aber schlimmen Übertretungen von Unvernünftigen" endlich hart bestraft werden, findet er. Horn1 hält das Verbot nicht für sinnvoll: "Mit solcherart sinnlosen Regelungen torpediert man die Akzeptanz für notwendige Corona-Maßnahmen. Man kann nur hoffen, dass die MinisterpräsidentInnen bald zur Vernunft kommen und diesem Unfug ein Ende bereiten." Diskutieren Sie mit.

© SZ.de
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema