SZ Espresso:Obama rechnet mit Trump ab, Bannon wegen Verdachts auf Betrug verhaftet, Nawalny im Koma

Barack Obama, Parteitag

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump mit der vollen Autorität des Präsidenten a.D. angegriffen.

(Foto: Reuters)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Was wichtig ist

Obama rechnet mit Trump ab. Der frühere US-Präsident kritisiert beim Parteitag der Demokraten Nachfolger Trump und bezeichnet ihn als Gefahr für die Demokratie. Doch mit seinem Angriff geht er ein Risiko ein und tut dem Kandidaten Biden keinen Gefallen, kommentiert Stefan Kornelius. Trump reagiert wie gewohnt auf Twitter - und spricht von einem "Schlachtfeld", schreibt Christian Zaschke (SZ Plus).

Steve Bannon wegen Verdachts auf Betrug verhaftet. Der frühere Berater und Vertraute von US-Präsident Trump soll gemeinsam mit drei weiteren Personen Hunderttausende Dollar an Spendengeldern aus einer Crowdfunding-Kampagne für eigene Zwecke verwendet haben, berichten übereinstimmend mehrere US-Medien sowie die Nachrichtenagentur Bloomberg. Von Hubert Wetzel

Macron empfängt Merkel erstmals in Residenz an der Côte d'Azur. Frankreichs Staatschef hat erstmals die Kanzlerin in seiner Präsidentenresidenz Fort de Brégançon am Mittelmeer begrüßt. Die beiden wollten sich bei dem gemeinsamen Treffen über zahlreiche internationale Themen abstimmen. Der Besuch gilt als symbolhaft, schreibt Nadia Pantel.

Russischer Regierungskritiker Nawalny liegt im Koma. Die Sprecherin des 44-Jährigen berichtet, er sei an ein Beatmungsgerät angeschlossen worden. Sie vermutet, der Oppositionelle könne mittels einer Tasse Tee vergiftet worden sein. Das Krankenhaus prüft eine Reihe möglicher Diagnosen. Nawalnys Freunde sind überzeugt davon, dass er vergiftet wurde, berichtet Silke Bigalke (SZ Plus).

Klimaaktivistinnen fordern Merkel auf, Verantwortung zu übernehmen. Nach ihrem 90 Minuten langen Gespräch mit der Kanzlerin über nationale, internationale und EU-Politik erklären Thunberg, Neubauer, de Wever und Charlier, Merkel habe versprochen "zu versuchen mutiger zu sein". Von Jana Anzlinger

Belarus: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Opposition. Die Behörde wirft einem neu geschaffenen Rat der Lukaschenko-Gegner vor, auf eine Machtergreifung zu zielen und die nationale Sicherheit zu gefährden. Russlands Staatsmedien berichten auffallend widersprüchlich über die Lage im Nachbarland, schreibt Paul Katzenberger.

Dieselskandal: Ermittlungen gegen Pötsch und Müller eingestellt. Der Porsche-SE-Chef Pötsch muss wegen des Verdachts auf Marktmanipulation 1,5 Millionen Euro zahlen. Für Ex-VW-Chef Müller gibt es keine Auflagen. Gegen den ehemaligen VW-Manager Winterkorn wird weiterhin ermittelt. Mehr Informationen

Coronavirus

Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Teile Kroatiens aus. Zuvor hatte das Robert-Koch-Institut eine entsprechende Einschätzung veröffentlicht. Demnach gelten seit Donnerstag die beiden südlichen Verwaltungsbezirke Šibenik-Knin sowie Split-Dalmatien als Risikogebiete. Zur Meldung. Was Kroatien-Urlauber jetzt wissen müssen, lesen Sie hier.

Mexiko stellt sich für Studien mit russischem Impfstoff zur Verfügung. Die Regierung will die dritte und entscheidende Testphase des russischen Impfstoffs "Sputnik V" mit Tausenden Freiwilligen unterstützen. Mexikos Präsident López Obrador erklärt sich bereit, den Impfstoff freiwillig als Erster zu testen, wenn er sich als wirksam erweisen würde. Weitere Meldungen

Was Forscher noch nicht über das Coronavirus wissen. Noch nie wurde so schnell so viel Wissen über einen neuen Erreger zusammengetragen. Doch noch bleiben drängende Fragen offen. Ein Überblick von Kathrin Zinkant

Bayerns neuer Corona-Krisensprecher. Der Chefsprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins, wechselt für die Corona-Kommunikation ins bayerische Gesundheitsministerium. Er soll der angeschlagenen Gesundheitsministerin Huml in der Pandemie zur Seite stehen. Porträt von Kassian Stroh

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Was Forscher bislang über das Coronavirus wissen. Mehr als ein halbes Jahr dauert die Pandemie bereits an, doch immerhin: In mancher Hinsicht sind Wissenschaftler jetzt schlauer. Ein Überblick. Von Kathrin Zinkant

"Hinter vorgehaltener Hand wird mit der AfD gekungelt." Aus Protest über den Kurs der Werte-Union sind zwei Landesvorsitzende ausgetreten. Deren Vorwürfe sind heftig - und richten sich vor allem gegen Bundeschef Mitsch und Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen. Von Robert Roßmann

"Ein Seepferdchen ist kein Garant, dass ein Kind schwimmen kann." In Deutschland gibt es viele Nichtschwimmer - und jetzt fallen auch noch die Schwimmkurse aus. Schwimmlehrer Alexander Gallitz erklärt, was Eltern stattdessen tun können. Interview von Malin Hunziker

SZ-Leser diskutieren​

Wer sollte Kanzlerkandidat der Grünen werden? Andreas Maurer findet die Grünen sollten sich nicht unter Druck setzen lassen: "Mir persönlich ist ein Wahlprogramm wichtiger als eine verfrühte Entscheidung." Earthbird wünscht sich Robert Habeck als Kandidat: "Bei aller Sympathie für Baerbock, er ist der Gereiftere." Jennerbier dagegen wünscht sich Annalena Baerbock: "Starke Frauen braucht das Land!" Postit ist für eine Doppelkanzlerschaft. "Das würde zeigen, dass Gleichberechtigung kein hohler Begriff bei den Grünen ist." Diskutieren Sie mit uns.

© SZ.de/fie
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