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The head of the Robert Koch Institute Lothar Wieler addresses a news conference on the coronavirus disease (COVID-19) in Berlin

Lothar Wieler, der Leiter des Robert-Koch-Institus, bei einem Pressebriefing.

(Foto: via REUTERS)

Was wichtig ist und wird.

Das Wichtigste zum Coronavirus

Noch keine Entspannung bei den Infektionszahlen in Deutschland. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt etwas langsamer, doch an den Ausgangsbeschränkungen liegt das eher nicht. Die Ausbreitung der Epidemie lässt sich womöglich kaum noch anhand der Infektionszahlen messen, analysiert Christian Endt.

Zahl der Corona-Toten in den USA steigt auf über 1000. Allein im Staat New York liegt die Zahl der Infizierten bei 30 000, die Zahl der Toten bei fast 300. New York City errichtet eine behelfsmäßige Leichenhalle vor einem Krankenhaus. Weltweite Meldungen im Überblick

Spanien meldet mehr Corona-Tote als China. Mit 3434 Opfern und 47 600 Ansteckungen ist Spanien nach Italien das am stärksten betroffene Land in Europa. Die Behörden rechnen damit, dass in der kommenden Woche der Höhepunkt der Ausbreitung erreicht werde, berichtet Thomas Urban.

Außerdem wichtig:

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Was sonst noch wichtig ist

Attentäter von Christchurch bekennt sich überraschend schuldig. Der Mann hatte im März 2019 bei einem rassistischen Anschlag in der neuseeländischen Stadt 51 Menschen in zwei Moscheen getötet. Im Juni soll sein Gerichtsverfahren beginnen. Zur Nachricht

Daimler verhandelt mit VW und BMW über gemeinsames Betriebssystem. Eine Kooperation bei der Softwareentwicklung würde Kosten sparen. Weil sich wegen des Kartellrechts nicht alle drei Autokonzerne zusammentun können, muss sich Daimler für einen Partner entscheiden. Dem anderen droht ein massiver Wettbewerbsnachteil, schreiben Stefan Mayr und Angelika Slavik.

FC Barcelona will offenbar Kurzarbeit beantragen. Der spanische Fußballverein hat weltweit 1300 Festangestellte. Beantragt der Klub wegen der Corona-Krise Kurzarbeit, hätten Bedienstete wie Ticketkontrolleure, Telefonisten und Putzkräfte sofort Anspruch auf Arbeitslosengeld. Auch die Profis könnten auf Teile ihrer Millionengehälter verzichten, berichtet Javier Cáceres.

Was wichtig wird

Klöckner und Scheuer informieren über Auswirkungen der Corona-Krise. Die Agrarministerin und der Verkehrsminister erklären in einer Pressekonferenz, wie es in Deutschland mit Lebensmittelversorgung, Lieferketten, Mobilität und Logistik weitergeht.

Videogipfel der EU-Mitglieder. Kanzlerin Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs beraten erneut über Maßnahmen in der Corona-Krise. Themen sind unter anderem die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Virus, die Lastwagenstaus an den innereuropäischen Grenzen und der gemeinsame Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

EuGH urteilt über Disziplinarverfahren gegen polnische Richter. Der Europäische Gerichtshof bewertet die Rechtmäßigkeit eines Teils der umstrittenen Justizreform in Polen. Gegenstand der Verhandlung sind die neuen Disziplinarverfahren gegen Richter, die die nationalkonservative PiS-Regierung 2017 eingeführt hatte. Seitdem läuft ein Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 der EU-Verträge gegen Polen.

Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Das Arbeitsministerium veröffentlicht die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Analysten erwarten deutlich mehr als eine Million Anträge. Die USA wollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit einem der größten staatlichen Hilfspakete der US-Geschichte abfedern, schreibt Hubert Wetzel.

Frühstücksflocke

Enge Freunde. Wenn die italienische Freundin des neuen Mitbewohners in der kleinen WG strandet, haben zwar alle weniger Platz, dafür aber mehr Spaß. Folge 4 der SZ-Kolumne "Alles Gute" von Benedikt Peters.

© SZ.de/saul

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