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SZ Espresso:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Golden Autumn leaves are on the ground as Supreme Court Judges looking resplendent in their black ro

Großbritanniens höchste Richter, hier nach einem Gottesdienst für Justizmitarbeiter in der Westminister-Abtei auf dem Weg zum Parlamentssitz Westminster Palace.

(Foto: Paul Marriott/imago)

Was wichtig ist und wird.

Was wichtig ist

Oberstes Gericht verhandelt über Brexit-Streit. Die zwölf Richter befassen sich mit der Frage, ob Premier Johnson das Parlament in eine Zwangspause schicken darf. Dabei geht es für das Gericht um nicht weniger als das eigene Verhältnis zur Politik. Johnson lässt derweil eine Pressekonferenz platzen. Sein luxemburgischer Amtskollege Bettel stellt sich alleine auf die Bühne, was die Briten verärgert. Zum Bericht

Frauen bekommen ein Viertel weniger Rente als ihre Partner. Nach einer Geburt gehen Mütter häufig seltener einer Erwerbsarbeit nach als Väter. Das hat "drastische Folgen für die Finanzen von Frauen", warnen Forscher. Im Schnitt bekomme eine Frau, die mit 67 in den Ruhestand geht, im Monat 140 Euro weniger gesetzliche Rente als ein Mann. Von Hendrik Munsberg

Trump will Vergeltung gegen Iran nur bei "definitivem Beweis". Die Untersuchungen dauern noch an, aber der US-Präsident vermutet Iran hinter den Attacken auf Ölanlagen in Saudi-Arabien. Einen Krieg will Trump trotz Drohgebärden aber vermeiden. Dem US-Präsidenten fehlt das taktische Gespür, kommentiert Thomas Avenarius.

Töpfer unzufrieden mit Klimapolitik. Der frühere Bundesumweltminister erhält den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. In seiner Dankesrede fordert er strikte Vorgaben zum Schutz des Klimas. Laudatorin Kanzlerin Merkel stimmt ihm überraschend zu. Die Details

HSV erleidet historische Niederlage gegen St. Pauli. Erstmals seit 1960 verlieren die Hamburger beim Stadtrivalen. Durch die erste Saisonniederlage (0:2) verpasst der HSV den Sprung zurück an die Tabellenspitze der zweiten Bundesliga. Zur Meldung

Was wichtig wird

Höchstes britisches Gericht beschäftigt sich mit Klagen gegen Parlaments-Zwangspause. Der britische Premier Johnson hatte das Parlament am 10. September in eine fünfwöchige Zwangspause geschickt. Die Abgeordneten sollen am 14. Oktober wieder zusammentreten. Dagegen gibt es mehrere Klagen. Nun muss sich das oberste britische Gericht, der Supreme Court, mit dem Fall beschäftigen. Eine Entscheidung wird am Freitag erwartet.

Parlamentswahlen in Israel. Bereits im April waren die israelischen Bürger zur Wahl aufgerufen. Danach war es Sieger Netanjahu trotz einer Mehrheit des rechts-religiösen Lagers nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Als Ergebnis der neuerlichen Wahl wird ein knappes Rennen zwischen Netanjahus Likud und dem oppositionellen Bündnis der Mitte erwartet. Vergangene Woche hatte Netanjahu versucht, zusätzliche Wählerstimmen zu gewinnen, indem er ankündigte, Teile des Westjordanlandes annektieren zu wollen.

Apple und EU-Kommission streiten vor Gericht um 13 Milliarden Euro. EU-Wettbewerbskommissarin Vestager hatte Apple im August 2016 aufgefordert, 13 Millionen Euro Steuer in Irland nachzuzahlen. Sie wirft Irland vor, dem Konzern eine unzulässige Sonderbehandlung bei den Steuerkonditionen gewährt zu haben. Sowohl Apple als auch Irland streiten das ab. Im Kern des Streits liegt die Frage, wo Unternehmensgewinne besteuert werden müssen. Die beiden Seiten treffen am Dienstag und Mittwoch mit ihren Argumenten vor dem EU-Gericht aufeinander.

Frühstücksflocke

Freitag, der 13.? Wehe, es kommt Dienstag, der 17.! Während man sich hierzulande an einem Freitag, dem 13., besonders in Acht nimmt, ist in Italien der 17. als Unglückstag verschrien. In Griechenland, Spanien und Lateinamerika ist der böse Tag der Dienstag, nicht der Freitag. Eine kleine Weltreise durch die schönsten Befürchtungen. Von Irene Helmes