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Die vier Bayern, die künftig einen Spitzenposten in der Regierung haben: Gerd Müller, Andreas Scheuer, Dorothee Bär und Horst Seehofer (v.l.)

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Der Tag kompakt

CSU entsendet drei Minister ins Kabinett Merkel. Seehofer, Scheuer, Müller: Die CSU hat entschieden, wer für sie Spitzenpositionen in der neuen Bundesregierung bekleiden soll. Für die Bayern in der Union ist das ein großer Erfolg, für die Schwesterpartei CDU weniger, weil sie das Innenministerium räumen muss. Mit der Ernennung Bärs zur Staatsministerin kaschiert die CSU, dass sie kein einziges wirkliches Berliner Spitzenamt an eine Frau vergibt, kommentiert Robert Roßmann.

Matteo Renzi will zurücktreten. Der Vorsitzende des Partito Democratico (PD) will Medienberichten zufolge sein Amt niederlegen. Italiens Sozialdemokraten hatten bei der Wahl am Sonntag ein Debakel erlitten. Das drittwichtigste Land der EU droht in einen irrationalen, europafeindlichen Populismus abzugleiten, kommentiert Stefan Ulrich.

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SZ-Leser diskutieren​

Hat die CSU ihre Spitzenposten verdient? Nein, findet Ludwig Demmelmeier. "Verdient hat eine 6%-Partei eines einzigen Bundeslandes diese Ministerposten nicht." Dass dies trotzdem möglich sei, erklärt er sich mit dem Schwesternmodell CDU/CSU, welches auch die Schwäche von Kanzlerin und CDU-Vorsitzender Merkel zeige. Junker Michael hält das "Personaltableau" für ernüchternd: "Die beiden Hauptverantwortlichen des schlechten Abschneidens der CSU bei der Bundestagswahl, Seehofer und Scheuer, werden mit Spitzenämtern belohnt." Diskutieren Sie mit uns.

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