Nach ProtestenBulgariens Regierung tritt zurück

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Nach Protesten und Korruptionsvorwürfen tritt die prowestliche bulgarische Regierung überraschend zurück. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow kam damit einer geplanten Abstimmung über einen Misstrauensantrag der Opposition im Parlament zuvor. Am Mittwochabend hatten Zehntausende den Rücktritt der Regierung verlangt. Scheljaskow hatte zuvor noch erklärt, es sei „nicht die Zeit, das Schiff zu verlassen“. Die Proteste hatten vor zwei Wochen begonnen: ursprünglich gegen den Etatentwurf für 2026. Nach Krawallen an Parteizentralen des Regierungslagers nahm das Kabinett den Haushaltsplan zurück. Scheljaskows Regierung ist erst seit Mitte Januar 2025 im Amt. In Bulgarien soll der Euro am 1. Januar eingeführt werden.

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