Zwei Monate nach der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl in Venezuela haben Menschen auf der ganzen Welt gegen die Regierung des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro protestiert. Bei Demonstrationen in Venezuela und im Ausland forderten sie die Anerkennung des Wahlsiegs des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Edmundo González Urrutia am 28. Juli und Freiheit für alle politischen Gefangenen in Venezuela. Das venezolanische Volk habe bei der Wahl „ein klares und unanfechtbares Mandat für den Wandel, den Frieden, die Freiheit und die Demokratie erteilt“, erklärte González in der spanischen Hauptstadt Madrid über die Plattform X. Der 75-Jährige war vor knapp drei Wochen nach Spanien ausgereist, um dort politisches Asyl zu beantragen. Zuvor war gegen ihn in Venezuela Haftbefehl unter anderem wegen Sabotage und Verschwörung erlassen worden.