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Nach Guttenberg-Rücktritt:Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU, Bundesminister der Verteidigung 2009 bis 2011

Der "Baron" hat einen Untersuchungsausschuss überlebt, die Affären um die Gorch Fock, geöffnete Feldpost und mysteriöse Todesfälle in Afghanistan überstanden. Am Ende aber scheiterte der Superstar der Bundesregierung, der Mann mit den höchsten Sympathiewerten, an nicht gesetzten Fußnoten und fehlenden Quellenhinweisen in seiner Doktorarbeit.

Er entschuldigte sich, räumte Fehler ein, gab seinen akademischen Grad zurück. Es half nichts. Er konnte einfach nicht schlüssig erklären, wie er auf 67 Seiten plagiiert haben konnte, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein, wie er bis heute angibt.

Am 1. März 2011 kommt was kommen musste: Karl-Theodor zu Guttenberg tritt zurück.

© sueddeutsche.de/mcs

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