Nach Clausnitz und Bautzen:"Es stimmt, Sachsen hat ein Problem mit Rechtsextremismus"

Sondersitzung Landtag Sachsen

Offensichtlich etwas erschöpft: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bei der Sondersitzung des sächsischen Landtags

(Foto: dpa)
  • Der sächsische Ministerpräsident Tillich gesteht in einer Sondersitzung des Landtages ein, dass auch er den Rechtsextremismus in dem Bundesland unterschätzt habe.
  • Es gelte, gegen "innere Verirrung und Verrohung" der Fremdenfeinde vorzugehen, sagt Tillich.
  • Das klingt entschlossen - doch der Koalitionspartner SPD und die Opposition vermissen Taten.

Von Cornelius Pollmer, Dresden

Stanislaw Tillich sieht müde aus, schon von weitem. Der Blick von der Besuchertribüne trügt nicht, er wird bestätigt durch den Fotografen, der Sachsens Ministerpräsidenten klackernd auf dem Weg zum Redepult begleitet - und der sich dann, zur Kontrolle der eigenen Arbeit, Tillich auf dem Display der Kamera noch einmal heranzoomt: Müdigkeit, eindeutig. Nach den Gründen dafür muss man nicht lange suchen.

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