MyanmarEine Scheinwahl mit Segen der Trump-Regierung

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Eine Wahlkampfveranstaltung der Union Solidarity and Development Party in Naypyidaw. Die USDP unterstützt die Militärregierung.
Eine Wahlkampfveranstaltung der Union Solidarity and Development Party in Naypyidaw. Die USDP unterstützt die Militärregierung. (Foto: Aung Shine Oo/AP)

In Myanmar veranstaltet die Militärjunta von Ende Dezember an eine Wahl – dabei kontrollieren Rebellen das halbe Land. Wozu die Schau, fragen Kritiker? Die Antwort ist wohl vor allem in Washington zu finden.

Von David Pfeifer, Bangkok

Manchmal wirkt es wie eine Karikatur von Demokratie, wenn Gewaltherrscher Wahlen ankündigen, so wie derzeit in Myanmar. Wozu der Aufwand? Parteien vorstellen, Wahlzettel drucken, Kabinen aufstellen, Ergebnisse verkünden. So wird es auch in Russland gemacht, in Pakistan, sogar in Nordkorea. Dabei wird im besten Fall eine Simulation von Demokratie aufgeführt.

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In Myanmar tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg gegen die Militärjunta. Aung San Suu Kyi ist verschwunden, Millionen sind auf der Flucht, die chinesischen Triaden teilen sich das Land auf. Von Menschen, die noch an die Demokratie glauben – und für sie sterben.

SZ PlusVon David Pfeifer

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