Süddeutsche Zeitung

Myanmar:Solidarische Mönche

In der myanmarischen Stadt Mandalay haben sich am Sonntag buddhistische Mönche den Solidaritätskundgebungen Tausender Menschen für die neue "Regierung der nationalen Einheit" (NUG) der demokratischen Opposition gegen die Militärjunta angeschlossen. Die Demonstranten drückten ihre Solidarität für die NUG mit Myrtenblättern aus, die im buddhistischen Volksglauben als Symbol des Triumphes und der Standhaftigkeit gelten, wie myanmarische Nachrichtenportale berichteten. Mandalay, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Birma, ist das religiöse und kulturelle Zentrum des mehrheitlich buddhistischen Myanmar. Das aus demokratisch gewählten Mitgliedern des durch den Militärputsch vom 1. Februar aufgelösten Parlaments bestehende Untergrundparlament hatte am vergangenen Freitag die "Regierung der nationalen Einheit" (National Unity Government - NUG) gebildet, die sich als legitime Regierung Myanmars versteht.

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SZ vom 19.04.2021 / KNA
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