Myanmar:Deutsche Workshops auch für ein mörderisches Regime

Lesezeit: 4 min

Polizei sperrt 2021 aufgrund von Protesten eine Straße in Mandalay. Myanmar ist international weitgehend isoliert.

Polizei sperrt 2021 aufgrund von Protesten eine Straße in Mandalay. Myanmar ist international weitgehend isoliert.

(Foto: AP)

Das Auswärtige Amt hat durch eine deutsche Stiftung Seminare finanziert, an denen Mitarbeiter der Junta in Myanmar teilnehmen durften. Laut Rechtsexperten könnten die Militärs dabei lernen, wie sie mögliche Sanktionen des UN-Sicherheitsrates umgehen.

Von Benedikt Heubl und David Pfeifer, Bangkok

In der Nacht zum 1. Februar 2021 riss das Militär in Myanmar die Macht wieder an sich und sperrte die gewählte Regierungschefin Aung San Suu Kyi ins Gefängnis. Seitdem fliegt die Junta Angriffe gegen Schulen und Kirchen in Gebieten, die ihre Soldaten nicht kontrollieren. Sie lässt Demonstranten einsperren, foltern und umbringen. Sie vollstreckt wieder Todesstrafen gegen Regimegegner.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Zur SZ-Startseite