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Myanmar:Millionen droht der Hunger

Vertreter von Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Krise in Myanmar. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) befürchtet, dass in den nächsten sechs Monaten zusätzlich 3,4 Millionen Menschen Hunger leiden werden, viele hätten die Arbeit verloren und könnten keine Lebensmittel kaufen, so der WFP-Leiter in Myanmar. Bereits vor dem Putsch hätten mehr als 2,8 Millionen nicht genug zu Essen gehabt. Ernährungshilfen würden vor allem in großen Städten und Regionen benötigt, wo Menschen vor Armeegewalt geflohen seien, berichtete das myanmarische Nachrichtenportal Mizzima am Freitag. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, wies in Berlin daraufhin, dass wegen der politischen Lage auch die Bekämpfung des Coronavirus zum Erliegen komme.

© SZ vom 24.04.2021 / KNA
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