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Myanmar:Landminen ins öffentliche Bewusstsein gerückt

Der Tod eines deutschen Touristen durch eine Landmine in Myanmar hat den massiven Einsatz dieser Munitionsart in den dortigen militärischen Konflikten in das öffentliche Bewusstsein gerückt. 168 Menschen wurden in Myanmar alleine in den ersten neun Monaten dieses Jahres Opfer von Landminen, berichtete der Nachrichtendienst Ucanews am Freitag mit Bezug auf die myanmarische Regierung. Der 40 Jahre alte Deutsche ist am Dienstag in der Nähe der Stadt Hsipaw ums Leben gekommen. In Konflikten mit ethnischen Minderheiten setzt Myanmars Armee noch immer Landminen ein, das Land ist bisher nicht dem internationalen Vertrag zum Verbot von Landminen beigetreten.