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Myanmar:Flucht in den Dschungel

Nach schweren Gefechten im Westen Myanmars sind Augenzeugen zufolge fast 8000 Menschen in den Dschungel geflohen. Den verängstigten Bewohnern aus der umkämpften Stadt Mindat im Chin-Staat drohe in den Wäldern bald Hunger, sagten Anwohner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Nur einige alte Leute und Kinder sind in der Stadt geblieben. Viele sind in den Dschungel geflohen, und das Essen wird bald ausgehen", erklärte ein Bürger aus Mindat am Telefon.

Vorausgegangen waren mehrtägige Gefechte zwischen Soldaten der Junta und bewaffneten Widerstandskämpfern. Das Militär soll dabei auch schwere Waffen eingesetzt haben. Mindestens sieben Zivilisten wurden getötet, mehrere weitere verletzt.

© SZ vom 19.05.2021 / dpa
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