Myanmar:Eskalation der Gewalt

Die Gewalt des Militärs in Myanmar gegen die eigene Bevölkerung ist laut UN-Ermittlern weiter eskaliert. Das Militär verübe allem Anschein nach Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit , warnte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, am Donnerstag. Auch der Widerstand bewaffneter Gruppen gegen die Junta nehme zu, sagte Bachelet vor dem UN-Menschenrechtsrat. Die Soldaten reagierten darauf mit wahllosem Beschuss der Rebellengebiete, bei denen Zivilisten umgekommen seien. Tausende Menschen seien vertrieben worden. Bei der Vorstellung eines Berichts über die Lage in Myanmar hielt Bachelet fest, dass es keine Zeichen für ein Ende der "Menschenrechts-Katastrophe" gebe. Seit der Machtübernahme im Februar hätten sich die Militärs vieler Verbrechen schuldig gemacht.

© SZ vom 24.09.2021 / epd
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