Der Prozessauftakt gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Angeklagte ist für 5. Juni 2028 geplant. Das geht aus einer Anordnung des zuständigen Militärrichters hervor. Der Auftakt kann sich noch verschieben, weil ihm noch einige Verfahrensentscheidungen vorausgehen. Dabei geht es unter anderem darum, welche Beweise zugelassen werden. Bei dem schlimmsten Terroranschlag in den Vereinigten Staaten waren etwa 3000 Menschen getötet worden. Chalid Scheich Mohammed gilt als Chefplaner der Anschläge und soll auch die Kommunikation und die Finanzierung des Vorhabens geregelt haben. Er wurde nach seiner Festnahme in Pakistan 2003 von der CIA verhört. Einem Bericht des US-Senats zufolge wurde er gefoltert. Seit 2006 befindet er sich im US-Gefangenenlager Guantanamo.