Familie und Beruf„Den Deutschen wurde eingeredet, dass Kinder Schaden nehmen, wenn Mütter arbeiten gehen“

Lesezeit: 3 Min.

istock/Getty Images/Collage: SZ

Tradwife oder Rabenmutter – warum wird in Deutschland darüber so emotional debattiert? Ein Historiker spricht von einer „massiven Kampagne“, die bis heute Politik und Gesellschaft prägt.

Interview von Karin Janker

SZ bei Google bevorzugen

Die Mutter, die zu Hause bleibt, heißt mittlerweile Tradwife. Sonst aber hat sich wenig geändert an den Konfliktlinien, wenn es um berufstätige Mütter geht. Bis heute hält sich gegen sie das Vorurteil der „Rabenmutter“ – auch wenn es mittlerweile nicht mehr so offen ausgesprochen wird. Der Historiker Benedikt Breisacher forscht zu Themen rund um Demokratie und Geschlecht und hat untersucht, warum sich die Vorstellung, eine berufstätige Mutter schade ihrem Kind, in Westdeutschland so lange hält und auf welche Argumente sie sich stützt.

Zur SZ-Startseite

Digitale Kultur
:„Im Patriarchat geht es immer um die Nutzbarmachung anderer“

Vom Größenwahn der Tech-Milliardäre bis in die Misogynie des Online-Alltags: Die feministische Medientheoretikerin Sarah Sharma erklärt, wie die Bro-Kultur von Silicon Valley unsere Gegenwart prägt.

SZ PlusInterview von Michael Moorstedt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: