Transatlantische BeziehungenMerz und Rubio: Wo sich die Kluft auftut

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Marco Rubio (li.) und Friedrich Merz  lobten in ihren Reden in München die transatlantische Freundschaft. Wie viel ist das wert in diesen Zeiten?
Marco Rubio (li.) und Friedrich Merz  lobten in ihren Reden in München die transatlantische Freundschaft. Wie viel ist das wert in diesen Zeiten? LIESA JOHANNSSEN/AFP

Kanzler und US-Außenminister beschwören die transatlantische Partnerschaft. Aber meinen sie damit wirklich dasselbe? Eine Analyse der beiden Reden im Vergleich.

Von Daniel Brössler, München

Ein Jahr nach einer für die Europäer schockierenden Rede von Vizepräsident J. D. Vance hielt US-Außenminister Marco Rubio eine Ansprache, die nach Freundschaft klang. „Wir gehören zusammen“, sagte er am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Am Vortag hatte auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das Potenzial der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten beschworen. Hat die europäisch-amerikanische Allianz also doch noch eine Zukunft? Ein Vergleich der Reden von Kanzler und Außenminister zeigt eher, wie tief der Riss ist.

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