Süddeutsche Zeitung

Montenegro:Regierung gestürzt

In Montenegro hat die Regierung von Ministerpräsident Zdravko Krivokapic am Freitag ein Misstrauensvotum verloren. Die Oppositionsparteien und eine Gruppe von Abtrünnigen aus der Regierungskoalition warfen ihm vor, nicht energisch genug gegen die Coronavirus-Pandemie vorzugehen sowie keine Investitionen ins Land geholt und zu wenige Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Nun hat Präsident Milo Djukanovic einen Monat Zeit, um einen Nachfolger zu nominieren. In dem Nato-Land leben rund 680.000 Menschen, etwas mehr als in Stuttgart. Montenegro will Mitglied der Europäischen Union werden.

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SZ vom 05.02.2022 / Reuters
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