Neue Mitte-StudieDie Deutschen gewöhnen sich an den Rechtsextremismus

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Am Rande der rechten Demonstration „Gegen Volksverrat und gegen Übergriffe auf unser Volk“ im vergangenen Juni in Berlin.
Am Rande der rechten Demonstration „Gegen Volksverrat und gegen Übergriffe auf unser Volk“ im vergangenen Juni in Berlin. (Foto: Manuel Genolet/DPA)

Nationalismus, Antisemitismus und die Verachtung für bestimmte Mitmenschen bleiben in Deutschland verbreitet und nehmen teilweise zu. Doch die Studie „Die angespannte Mitte“ zeigt auch: Das Erstarken rechtsextremer Kräfte besorgt sehr viele.

Von Meredith Haaf, Berlin

Der Anteil der Menschen, die in Deutschland ein rechtsextremistisches Weltbild vertreten, ist in den vergangenen zwei Jahren gesunken. Zugleich ist eine große Mehrheit besorgt darüber, dass Rechtsextremismus im Land zunimmt – darunter auch viele, die selbst einzelne rechtsextreme Positionen einnehmen. Das sind zwei der Ergebnisse der neuen Mitte-Studie, die am Donnerstag von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin vorgestellt wurde.

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