Sexualisierte GewaltMissbrauch in der Schule – wie Lehrer und Opfer alleingelassen werden

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Collage: sted/SZ, Foto: imago

Schulen sollen Kinder schützen. Doch beim Umgang mit sexualisierter Gewalt hängt noch immer vieles an engagierten Einzelnen. Über Lücken im System – und ein Gymnasium, das es besser machen möchte.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb und Annette Zoch

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Hannah Amthor ist Lehrerin, sie unterrichtet Deutsch und Sport am Johann-Schöner-Gymnasium (JSG) in Karlstadt in Unterfranken. Vergangenes Jahr hörte sie privat einen Podcast über die Bergwacht. Als es da auch um die Prävention von sexualisierter Gewalt ging, sei sie stutzig geworden: „Jeder Verein und jede kirchliche Vereinigung muss ein Schutzkonzept haben, mit Verhaltenskodex, bloß bei Schulen ist das nicht geklärt“, sagt sie. Seither engagiert sich Amthor dafür am JSG und ist ein Beispiel, das zeigt, wie sehr es beim Kinderschutz an Schulen immer noch auf Einzelne ankommt.

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