Polen:"Ich habe nie mehr jemandem vertraut"

Polen: Wut und Enttäuschung über die Missachtung der polnischen Kirche für Missbrauchsopfer und über ihren Unwillen, Verbrechen aufzuklären: Im Februar stürzten Aktivisten in Danzig das Denkmal des lange verehrten Priesters Henryk Jankowski. Er gilt heute als Täter.

Wut und Enttäuschung über die Missachtung der polnischen Kirche für Missbrauchsopfer und über ihren Unwillen, Verbrechen aufzuklären: Im Februar stürzten Aktivisten in Danzig das Denkmal des lange verehrten Priesters Henryk Jankowski. Er gilt heute als Täter.

(Foto: Bartek Sabela/AP)

Marek Lisiński ist 13 Jahre alt, als er das erste Mal vom Dorfpfarrer missbraucht wird. Seine Eltern nennen ihn einen Lügner. Die Geschichte von einem, der heute für Missbrauchsopfer der polnischen Kirche kämpft.

Von Florian Hassel, Warschau

Für Marek Lisiński war es ein Moment, auf den er fast vier Jahrzehnte gewartet hatte. Mitte Februar flog der Gründer der Warschauer Bürgergruppe "Fürchtet Euch nicht" ("Nie Lękajcie Się") nach Rom, um den Vatikan auf sexuellen Missbrauch durch katholische Priester in Polen aufmerksam zu machen.

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