Missbrauch:Wie die Landeskirchen Schwarzer Peter spielen

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(Foto: Collage SZ)

Eine Woche nach der Vorstellung der evangelischen Missbrauchsstudie beschäftigt die Landesbischöfe vor allem die Frage: Wer ist schuld, dass den Forschenden so wenig Akten vorlagen? Dabei sollte es eigentlich um die Betroffenen gehen.

Von Annette Zoch, München

Vor einer Woche haben acht Forschungsinstitute die große Missbrauchsstudie für evangelische Kirche und Diakonie vorgestellt. Die fast 900 Seiten dicke Untersuchung attestierte den 20 evangelischen Landeskirchen und den diakonischen Werken erhebliche Mängel im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Die Forschenden hatten mehr als 100 Betroffene befragt, Dokumente untersucht und Aussagen von Kirchenleitenden ausgewertet.

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SZ PlusMeinungMissbrauchsstudie
:Wenn die Kirche Trauer trägt

Sie seien erschüttert, sagen die evangelischen Landesbischöfe über die Missbrauchsstudie. Aber was heißt das schon, denn die eigene Fehlerkultur hinterfragen sie nicht. Immerhin: Die Opfer haben nun eine laut hörbare Stimme.

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