SozialpolitikWer von einem höheren Mindestlohn profitiert

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Im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten besonders viele Geringverdiener.
Im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten besonders viele Geringverdiener.
Jan Woitas/DPA

SPD und Grüne wollen die Lohnuntergrenze nach der Wahl auf 15 Euro anheben. Millionen Arbeitnehmern käme das zugute, zeigen neue Zahlen. Die Arbeitgeber aber werfen Kanzler Olaf Scholz Wortbruch vor.

Von Benedikt Peters und Roland Preuß, München, Berlin

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Der 1. Januar ist meist ein erfreulicher Tag für Mindestlohnempfänger. Sieben Mal schon wurde die Lohnuntergrenze seit ihrer Einführung 2015 an diesem Datum erhöht, und auch am 1. Januar 2025 ist es dieselbe Prozedur wie fast jedes Jahr: Der Mindestlohn steigt, von den derzeit gültigen 12,41 Euro auf 12,82 Euro pro Stunde. Diese vergleichsweise überschaubare Erhöhung ist jedoch nichts gegen das, wovon im beginnenden Bundestagswahlkampf die Rede ist.

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