Die Bundesregierung erhöht die Militärhilfe für die Ukraine im kommenden Jahr um drei Milliarden Euro. Das wurde der Süddeutschen Zeitung aus Regierungskreisen bestätigt, zuerst hatte das Handelsblatt berichtet. Die Ukraine kann mit dem Geld Artillerie, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge und zwei Patriot-Systeme kaufen. Dass Kiew mehr Geld bekommt, soll nächste Woche beschlossen werden, wenn im Bundestag die letzten Details für den Haushalt 2026 abgestimmt werden. Militärhilfen für angegriffene Staaten sind seit der Grundgesetzänderung kurz vor Amtsantritt der Regierung Merz zwar von der Schuldenbremse ausgenommen. Kredite dafür erhöhen allerdings die Schuldenlast für den Bundeshaushalt von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD).