ArgentinienDer Mann, der gern ganz vorn rechts spielen würde

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„Anarchokapitalist“ Javier Milei (links) und Boliviens Präsident Rodrigo Paz bei der Amtseinführung von Keiko Fujimori als Präsidentin von Peru.
„Anarchokapitalist“ Javier Milei (links) und Boliviens Präsident Rodrigo Paz bei der Amtseinführung von Keiko Fujimori als Präsidentin von Peru.
Guadalupe Pardo/ AP

Argentiniens Präsident Javier Milei versucht, sich als Anführer der neuen Rechten in Lateinamerika zu etablieren. Dafür löst er auch mal eine diplomatische Krise mit dem großen Nachbarn Brasilien aus.

Von Jan Heidtmann, Buenos Aires

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Eigentlich sollte es der Tag von Keiko Fujimori sein. Am Dienstag wurde sie als erste gewählte Präsidentin Perus im Kongress in Lima vereidigt, vier Anläufe hat die konservative Politikerin dafür gebraucht. Doch auf dem Foto danach, eine Art Klassentreffen eher rechter Staatschefs aus der Region, schiebt sich noch ein anderer in den Vordergrund: Javier Milei. Dieses Foto, so heißt es in Buenos Aires, habe Argentiniens Präsident unbedingt gewollt: als optischen Beleg seiner neuen Führungsrolle.

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