MigrationEin Mann unter Druck

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"Was wir hier machen, ist allein nicht geeignet, die derzeitige Situation substanziell zu verändern", sagt der Migrationsbeauftragte Joachim Stamp (FDP).
"Was wir hier machen, ist allein nicht geeignet, die derzeitige Situation substanziell zu verändern", sagt der Migrationsbeauftragte Joachim Stamp (FDP). (Foto: Thilo Schmuelgen/REUTERS)

Er selbst nennt seine Aufgabe "Rückkehrmanagement". Joachim Stamp ist Migrationsbeauftragter der Bundesregierung. Was macht er eigentlich?

Von Constanze von Bullion

Der Druck wird jetzt täglich ein bisschen größer. Abschieben, schneller, sagt der Kanzler. Es müssten mehr abgelehnte Asylbewerber Deutschland verlassen. Auch FDP und Union fordern da mehr Effizienz. Nur dass sich der Mann, auf den sich die Blicke richten, eben nicht nur als Fuhrunternehmer betrachtet. "Die Erwartungen in der Öffentlichkeit sind viel zu hoch", sagt Joachim Stamp. Er weiß, dass da draußen ein Unwetter aufzieht.

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Längerer Gewahrsam vor der Ausreise, Wohnungsdurchsuchungen, härteres Vorgehen gegen Schleuser: Was die Bundesregierung auf einmal tun will, um die die Zahl illegaler Migranten rasch zu senken - und warum ausgerechnet Praktiker aus den Bundesländern die Pläne eher skeptisch sehen.

SZ PlusVon Constanze von Bullion

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