Spanien und ItalienIhr Streit rührt an die Grundlagen der EU

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Sie machen einander Vorwürfe und haben nun Grenzkontrollen eingeführt: Spaniens Premier Sánchez und Italiens Ministerpräsidentin Meloni, hier bei einem Treffen in Granada 2023.
Sie machen einander Vorwürfe und haben nun Grenzkontrollen eingeführt: Spaniens Premier Sánchez und Italiens Ministerpräsidentin Meloni, hier bei einem Treffen in Granada 2023.
Manu Fernandez/AP

Seit der Krise von Ceuta vergiftet das Thema Migration wieder das politische Klima in Europa, das zeigt sich insbesondere an der Fehde zwischen den Regierungschefs von Spanien und Italien. Gibt es einen Ausweg?

Von Josef Kelnberger, Brüssel

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Der spanische Sozialist Pedro Sánchez und die italienische Postfaschistin Giorgia Meloni verkörpern die beiden Pole im politischen Spektrum der 27 Staats- und Regierungschefs der EU. Deshalb hat es eine gewisse Logik, dass die beiden nun einen Grundsatzstreit über das heikelste Thema der EU austragen, über den Umgang mit Fragen der Migration. Der Streit zeigt nicht nur, wie zerbrechlich der grenzkontrollfreie Schengen-Raum ist, sondern rührt an den Grundlagen der EU.

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