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Migration - Saarbrücken:Weniger Asylbewerber im Saarland in 2020

Deutschland
Ein Schild mit der Aufschrift "Asyl" hängt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber (LEA) an einer Wand. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv (Foto: dpa)

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Saarbrücken (dpa/lrs) - 1099 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr ins Saarland gekommen. Das teilte das Innenministerium in Saarbrücken am Mittwoch mit. 2019 waren es noch 1459 Menschen gewesen, die über das EASY-System für die Erstverteilung von Asylsuchenden dem Saarland zugeordnet wurden. 2018 hatten 1730 Flüchtlinge in dieser Liste gestanden. Die meisten Geflüchteten kamen wie schon im Vorjahr aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Insgesamt wurden 1948 Asylanträge gestellt. 53 Personen wurden abgeschoben.

Ende Dezember 2020 lebten 993 Personen in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach (Landkreis Saarlouis) und in Braunshausen (Kreis St. Wendel). Im Dezember wurden drei Menschen aus dem Saarland abgeschoben, eine Person reiste freiwillig aus. Neu eingetroffen sind nach Angaben des Innenministeriums 123 Asylbewerber, die meisten von ihnen aus Syrien, dem Irak und Somalia.

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