Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck hat einen Abschiebestopp in den Iran gefordert. „Iranerinnen und Iraner müssen sich auch in Sachsen-Anhalt auf den Schutz vor Verfolgung und Gewalt in ihrem Heimatland verlassen können“, erklärte Möbbeck am Freitag. „Sachsen-Anhalt sollte dem Vorbild fast aller anderen Bundesländer folgen und einen sofortigen Abschiebestopp in den Iran umsetzen.“ In Sachsen-Anhalt lebten derzeit etwa 2200 Menschen aus dem Iran.
Auch der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt hat bereits einen Abschiebestopp gefordert und eine Petition gestartet. Das Innenministerium in Magdeburg hingegen sieht einen allgemeinen Abschiebestopp kritisch.
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