Migration - Berlin:Neuer Corona-Podcast für Flüchtlinge in mehreren Sprachen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Angesichts der zweiten Corona-Welle gibt es ein neues Informationsangebot für Flüchtlinge in Berlin und darüber hinaus. In einem Podcast bekommen sie in 13 Sprachen Hinweise zum Infektionsschutz, zum richtigen Verhalten in der Pandemie, zum Thema Quarantäne oder zur Frage, warum sie ihre Kinder weiter zur Schule schicken sollen. Man baue damit auf den guten Erfahrungen mit einem ähnlichen Angebot im Frühjahr auf, das auch außerhalb Berlins breit genutzt worden sei, teilte am Mittwoch das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) mit.

Aktuell leben in 82 Berliner Flüchtlingsunterkünften in der Zuständigkeit des LAF rund 19 000 Menschen. Die allermeisten seien in der Corona-Krise "extrem diszipliniert" und willens, sich trotz teilweise räumlicher Enge und anderen Widrigkeiten an die Hygiene- oder Abstandsregeln zu halten. Viele Menschen seien besorgt über die Pandemie-Situation, auch im Hinblick auf die teils dramatische Corona-Lage in ihren Herkunftsländern, wo Familienangehörige leben. Vor diesem Hintergrund leisteten die Heimbetreiber sehr viel für den Gesundheitsschutz der Bewohner.

Laut LAF infizierten sich seit Beginn der Pandemie 339 Geflüchtete nachweislich mit dem Coronavirus. Zwei davon starben. Infizierte und Kontaktpersonen können zeitweise in einer Quarantäne-Unterkunft im Bezirk Pankow untergebracht und medizinisch betreut werden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB