MigrationEU-Minister einigen sich auf Abschiebezentren außerhalb Europas

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Deutsche Abschiebezentren außerhalb Europas sind für den deutschen Innenminister Alexander Dobrindt „eine Mammutaufgabe“, die Zeit brauche.
Deutsche Abschiebezentren außerhalb Europas sind für den deutschen Innenminister Alexander Dobrindt „eine Mammutaufgabe“, die Zeit brauche. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Europas Innenminister verständigen sich über radikale Reformen des Asylrechts – sogar Verfahren in Drittstaaten sollen möglich werden. Nun geht es um die Zustimmung des Parlaments.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Die Innenminister der Europäischen Union haben sich am Montag auf weitreichende Reformen des europäischen Asylrechts verständigt: Sie sollen es den Mitgliedstaaten ermöglichen, abgelehnte Asylbewerber in Abschiebezentren außerhalb Europas festzuhalten und möglicherweise sogar Asylverfahren ganz aus Europa auszulagern. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach in Brüssel von einer Zeitenwende. Es gebe „ein europäisches Momentum einer neuen Migrationspolitik“, sagte er und beharrte darauf, dies sei auch sein persönliches Verdienst.

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