Asylstreit:Gipfel der Probleme

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„Es empört mich, wenn jemand schwerste Straftaten begeht, der hier bei uns Schutz gesucht hat“: Werden Straftäter künftig wieder nach Afghanistan und Syrien abgeschoben? (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Abschiebungen nach Afghanistan, ein Ruanda-Modell auch für Deutschland: An diesem Donnerstag treffen sich Kanzler und Länderchefs, um über Migrationsfragen zu beraten. Vor allem auf einen wächst der Druck: Kanzler Olaf Scholz.

Von Markus Balser, Daniel Brössler, Berlin

An diesem Donnerstagnachmittag um 15 Uhr treffen sich der Kanzler und die 16 Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder im Kanzleramt. Beginnen wird dann ein Gipfel der Probleme. Auf die Agenda drängt vor allem ein Thema: die Begrenzung der illegalen Migration. In den angesetzten vier Stunden dürfte es hitzig werden. Wird Deutschland künftig Asylverfahren außerhalb der EU organisieren? Werden Straftäter auch in Krisenländer wie Afghanistan und Syrien abgeschoben? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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