Die Bundesregierung zeigt eine neue Härte bei Abschiebungen. Gut 11 800 Personen sind im ersten Halbjahr aus Deutschland abgeschoben worden, ein Viertel mehr als im Vorjahr zu dieser Zeit.
Doch der harte Kurs trifft nicht nur Schwerverbrecher, sondern auch Menschen, die eigentlich gut integriert sind und eine Dummheit begangen haben, sagt Kathrin Aldenhoff, Redakteurin im München-Ressort der SZ. Im Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“ spricht sie über den Fall einer jungen Georgierin, die eine Ausbildung in einer Bäckerei sehr erfolgreich abgeschlossen hat.
Obwohl sich ihr Arbeitgeber sehr für sie eingesetzt hat, musste sie Deutschland inzwischen verlassen. Sie hatte sich einer Urkundenfälschung schuldig gemacht und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Bleibt bei Abschiebungen zu geringer Ermessensspielraum?
Weitere Nachrichten: Ende Shutdown in den USA in Sicht; BSW formiert sich neu; Sarkozy wieder frei; Prozessbeginn Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Zum Weiterhören und -lesen:
Den Text von Kathrin Aldenhoff über den Fall der Georgierin finden Sie hier.
Über den Prozess über die Todesfahrt von Magdeburg lesen Sie hier.
Einen Text über das mögliche Ende des Shutdowns in den USA lesen Sie hier.
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