WohnungsmangelKlingbeil will günstige Mietwohnungen bauen lassen

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Die neue Wohnungsbaugesellschaft soll Projekte „im bezahlbaren Preissegment“ entwickeln.
Die neue Wohnungsbaugesellschaft soll Projekte „im bezahlbaren Preissegment“ entwickeln. Frank Hormann/DPA

Weil in Deutschland 1,4 Millionen Wohnungen fehlen, plant der Finanzminister die Gründung einer „Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau“. Es gibt aber ein rechtliches Problem.

Von Claus Hulverscheidt und Vivien Timmler, Berlin

Gravierender Wohnungsmangel, explodierende Mieten, wachsender Frust unter den Betroffenen: Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die immensen Probleme auf dem Mietmarkt mit der Errichtung einer „Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau“ zumindest eindämmen. Das geht aus einem Konzept des Vizekanzlers hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. „Der privatwirtschaftliche Wohnungsbaumarkt allein kann den nötigen Neubau zu bezahlbaren Preisen nicht realisieren“, heißt es in dem dreiseitigen Papier. Deshalb müsse sich der Bund hier stärker engagieren. Klingbeil will das Konzept in den kommenden Monaten gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sowie den Koalitionspartnern CDU und CSU in die Tat umsetzen. Der SPD-Chef hatte die Idee einer bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft in einer Reformrede vor einigen Tagen in Berlin angekündigt.

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