Es ist nur ein kurzer Satz im 144 Seiten langen Koalitionsvertrag, aber er hat für Millionen Deutsche enorme Bedeutung. „Mieter müssen wirksam vor Überforderung durch immer höhere Mieten geschützt werden“, haben Union und SPD in ihren Vertrag geschrieben. Es ist ein Versprechen, für dessen Einlösung maßgeblich Stefanie Hubig verantwortlich ist. Seit Anfang Mai ist die Sozialdemokratin Bundesjustizministerin und damit für das Mietrecht zuständig. Womit sich die Frage stellt, ob sie der Aufgabe aus dem Koalitionsvertrag im vergangenen Jahr gerecht geworden ist.
WohnenEin entscheidendes Jahr für Mieter
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Die Koalition hat ein wichtiges Versprechen gegeben, Justizministerin Hubig muss es nun umsetzen. Wird sie der Aufgabe gerecht? Eine erste Bilanz.
Von Robert Roßmann, Berlin
